« Powrót do strony głównej...


Abenteuer im Nord-Ostsee-Kanal

Autor: Jens Karstens

Moin zusammen,

ich bin wieder zurück und habe eine diskussionswürdige Geschichte erlebt, die
ich Euch erzählen will:

Die Nord- und Ostseesegler kennen vermutlich die "Übernachtungsstelle für
Sportboote" vor der Gieselau-Schleuse. Eine feste Steganlage von gut 1m über dem
Wasser, die an der Wasserseite durch senkrecht befestigte Bohlen/Latten
verkleidet ist. Diese Latten reichen bis kurz über die Wasseroberfläche. Am
12.8. (Donnerstag) lag ich da mit meinem 20er Jollenkreuzer wie eine Menge
anderer Segler auch.
Gegen 0:50 Uhr wurden wir von sehr starkem Schwell mit entsprechendem Lärm aus
der Koje geworfen. Wir befanden uns plötzlich in ca. 30° Lage, die nicht mehr
zurückging.

Nachsehen ergab: wir sitzen mit den Sb.- Schandeck unter den Latten der
Steganlage fest - keine Chance allein klar zu kommen. Also alle am Steg wecken
um lebenden Ballast auf die Kante zu bekommen. Es brachte aber zunächst nichts.
Vermutlich erst, als wieder ein Dampfer den NOK passierte sank das Wasser und
wir kamen wieder frei.

Schäden: Verflacker völlig verbogen (der hing in den Bäumen) sowie Lackschäden
auf der Fußreling.

Anzeige beim Schleusenmeister Gieselau: "Mit Schwell müssen sie hier rechnen.
Die meisten wissen das" Ein schild hängt dort aber nicht.

Anzeige bei der Waschpo: "Wenn dort keiner zu schnell gefahren ist, können sie
nichts machen. Hätten sie man gleich angerufen, jetzt ist das Schiff weg und
schwer zu ermitteln." Zeugen sind natürlich jede Menge vorhanden, aber einen
Schiffsnamen vom Verursacher gibts nicht.

Weiter habe ich bisher noch nichts gehört. Die Versicherung hält sich auch raus,
da der Schaden in der Selbstbeteiligung liegt.

Fazit: Warnung an alle: Wenn Ihr wenig Freibord habt, macht nicht an den festen
Stegen an der Gieselau-Schleuse fest, sondern legt Euch an den Warteschlengel
für die Schleuse oder geht ins Päckchen.

Sonst: Habt Ihr Vorschläge, was man machen kann, um den Schaden ersetzt zu
bekommen?

--
Mit freundlichen Grüßen
J Karstens



Abenteuer im Nord-Ostsee-Kanal

Autor: Wilk Morski



Abenteuer im Nord-Ostsee-Kanal

Autor: Jens Karstens

Peter Köhlmann schrieb:
>

> Oder ca 300 Meter vorher an die Pfähle gehen, die dort stehen
> Man liegt relativ ruhig dort
>
Die Pfähle kenn ich. Soweit ich erinnere liegen die dicht am Ufer mit
Steinschüttung.
Ich fürchte, Sog und Schwell wie ich ihn hatte würden das Boot auf die Steine
bringen.
--
Mit freundlichen Grüßen
J Karstens