The 1. Baltic Whisky Rally
Hallo NG,
wir sind wieder zurück und leben noch. ;-))
Olaf Hoffmann haben wir in Maasholm getroffen und ein Treffen mit U.K.
hat leider der Wind verhindert.
Dafür hatten wir von Maasholm aus eine schöne Rauschefahrt nur unter
Fock bei 6-7 Bft., in Böen 8, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 8,5
kn und einer Durchschnittsgeschwindigkeit über 7 kn.
Und der erste Segeltag letzten Samstag, hat mich doch eher an Katsegeln
erinnert, da wir erst nach 5 oder 6 Halsen die erste Wende des Törns
gefahren haben. ;-)
Da wir technisch auf dem neuesten Stand waren (Mac Powerbook und diverse
Digitalkameras) konnte jeder schon mal zwei CDs mit rund 1.350 Bildern
mit nach Hause nehmen.
Das Wetter war insgesamt gesehen gut und die neuen Bekanntschaften (ich
sage nur Zwillinge) auch sehr ansehnlich. ;-))
Und noch einen für Wolfgang Broecker. Die Crew mit den Zwillingen wollte
in 14 tagen bis nach Anholt und hat uns dann in Aaroesund erst mal
gefragt, ob wir vielleicht die Frequenzen und Zeiten für den
Wetterbericht für sie hätten.
Und die Story eines gelungenen Anlegemanövers haben wir dann vom
stellvertretenden Stützpunktleiter auch noch gehört. Zwei Segler
(Mann +
Frau) fahren bei etwas mehr Wind in die Marina Sonwik, drehen am
hinteren Ende und steuern die Box gegen den Wind an.
Die Frau springt auf den Steg und will den vorderen Festmacher belegen,
als eine starke Böe einfällt und das Schiff achteraus treibt. Die
Frau
kann das Boot nicht halten und der Mann, anstatt mehr Gas zu geben,
macht eine unglückliche Bewegung und fällt in den Teich.
Das Boot dreht sich und der Mann (mit Schwimmweste) hängt an dem
Festmacher, den seine Frau nicht belegen konnte. Das Boot fährt dann mit
langsamer Motorfahrt und ordentlich Rückenwind frontal in die
gegenüberliegende Box. Außer einem ordentlichen Schaden im Gelcoat
des
Stevens (hatten dort übrigens viele Charteryachten) ist zum Glück
nichts
passiert.
Ach ja, in Maasholm konnte ich dann dank HC ich knicke die Herzen der
stolzesten Pfähle Ahlmann auch noch die WaschPo aufsuchen, da von der
Gemeinde niemand zu erreichen war. Ist es eigentlich normal, dass ein
Pfahl umknickt, wenn er von 5 Bft. Wind rund 9,5 t Schiff angedrückt
bekommt (Box für Schiffe bis 16 Meter Länge)? Beim Dichtholen des
Festmachers hatte er schon gewackelt.
Da viele Pfähle im Hafen bereits durch Exemplare aus
kunststoffummanteltem Stahl ersetzt waren und wir eine der Boxen mit den
letzten Holzpfählen erwischt haben, liegt der Verdacht nahe, dass die
Marina auf Kosten der Haftpflichtversicherung modernisiert wird. ;-))
Die WaschPo hat sich über die Abwechslung aber zumindest gefreut. ;-)
Mehr wird sicher noch folgen. ;-))
Gruß
Thomas
--
No risk, no fun. ;-)
The 1. Baltic Whisky Rally
The 1. Baltic Whisky Rally
On Fri, 08 Oct 2004 21:42:55 GMT, Thomas Erstfeld
wrote in de.rec.sport.segeln:
>Gemeinde niemand zu erreichen war. Ist es eigentlich normal, dass ein
>Pfahl umknickt, wenn er von 5 Bft. Wind rund 9,5 t Schiff angedrückt
>bekommt (Box für Schiffe bis 16 Meter Länge)? Beim Dichtholen des
>Festmachers hatte er schon gewackelt.
Ja, ist normal. Der Pfahl ist sicher von Terudo Navalis (Bohrmuschel,
die eigentlich eine Schnecke ist) angefressen worden. In der Kieler
Foerde sind mittlerweile fast alle alten Holzpfaehle durch Stahl oder
Beton (Stege etc.) ersetzt worden. Habt Ihr unter Euren zigtausend
Bildern denn auch ein beweissicherndes von der Bruchstelle des Pfahls?
Ein noch kleines Problem mit dem Terudo ist, dass er seinen Geschmack
so langsam auch auf hoelzerne Traditionssegler umstellt. - Nur
tropische Harthoelzer wie Teak oder Bongossi scheinen ihm bislang noch
nicht zu munden.
Gruss,
U.
The 1. Baltic Whisky Rally
Moin Ulrich,
Ulrich G. Kliegis wrote:
> Ein noch kleines Problem mit dem Terudo ist, dass er seinen Geschmack
> so langsam auch auf hoelzerne Traditionssegler umstellt. - Nur
> tropische Harthoelzer wie Teak oder Bongossi scheinen ihm bislang noch
> nicht zu munden.
Warum die Bohrmuschel ja auch manchmal als Schiffsbohrwurm bezeichnet
wird. Der wird an so manchem Untergang von Goldschiffen der Spanier
nicht ganz unbeteiligt gewesen sein. Ansonsten hatte man in fr
The 1. Baltic Whisky Rally
Am 09.10.2004 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> On Fri, 08 Oct 2004 21:42:55 GMT, Thomas Erstfeld
> wrote in de.rec.sport.segeln:
>
>
>> Gemeinde niemand zu erreichen war. Ist es eigentlich normal, dass ein
>> Pfahl umknickt, wenn er von 5 Bft. Wind rund 9,5 t Schiff
angedrückt
>> bekommt (Box für Schiffe bis 16 Meter Länge)? Beim
Dichtholen des
>> Festmachers hatte er schon gewackelt.
>
>
> Ja, ist normal. Der Pfahl ist sicher von Terudo Navalis (Bohrmuschel,
> die eigentlich eine Schnecke ist) angefressen worden. In der Kieler
> Foerde sind mittlerweile fast alle alten Holzpfaehle durch Stahl oder
> Beton (Stege etc.) ersetzt worden.
Das war auch unser erster Verdacht.
> Habt Ihr unter Euren zigtausend
> Bildern denn auch ein beweissicherndes von der Bruchstelle des Pfahls?
Leider nicht möglich, da er sich deutlich unter der Wasseroberfläche
befand. Auf Grund des Winkels könnte es auch nahe des Grundes gewesen
sein. Bis wir das Schiff an anderer Stelle wieder angelegt hatten, war
der Pfahl schon weg. Ob vertrieben oder untergegangen war nicht
festzustellen. Ich tippe aber eher auf vertrieben.
Gruß
Thomas
--
> ich konnte bisher noch nicht wirklich eine NG finden, wo Schlafen
> wirklich on-topic wäre.
Du meinst, wir sollten de.etc.beruf.beamte einrichten?
(Thomas Blankenstein und Henning Schlottmann in dnq)
The 1. Baltic Whisky Rally
Andreas Lange schrieb:
> Warum die Bohrmuschel ja auch manchmal als Schiffsbohrwurm bezeichnet
> wird. Der wird an so manchem Untergang von Goldschiffen der Spanier
> nicht ganz unbeteiligt gewesen sein.
Moin,
in irgend einem SPIEGEL dieses Jahres war die letzte Fahrt von Columbus
Titelthema. Da wurde auch u. a. erwähnt, dass fast alle Schiffe seiner
Flotte mangels Kupferplatten von Teredo so zerfressen waren, dass sie
wie Siebe leckten.
Gruß
Jo
The 1. Baltic Whisky Rally
Thomas Erstfeld schrieb:
> Hallo NG,
>
> wir sind wieder zurück und leben noch. ;-))
Fein. Wo ist denn der Anruf geblieben? Was war das eigentlich für ein
Boot? Habe ich euch versegelt?
Viele Fragen - wenig Antworten.
Gruß
Uwe
The 1. Baltic Whisky Rally
René Haar wrote:
> Und mich wolltet ihr nicht sehen! ;-)
Genau! Zu Beginn des Törns wollten wir möglichst schnell raus und am
Ende war keine Zeit mehr. Oder lag es an Deinem Angebot, unseren Salat
mit 15W40 zu veredeln? Ich weiß es nicht.
Unserem unentschlossenen Pendeln vor den Wetterbrichten zwischen
Flensburg, Sønderborg, Årøsund, Maasholm, Sønderborg
und schließlich
Flensburg sind auch Treffen mit Ulrich und Wolfgang zum Opfer gefallen.
Vielleicht sollten wir ein solches Nord-Treffen um einen Törn und
Herbstwetter etwas besser vorab planen.
Munterbleiben
HC
The 1. Baltic Whisky Rally
On Mon, 11 Oct 2004 11:42:00 +0200, hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann)
wrote in de.rec.sport.segeln:
>René Haar wrote:
>
>> Und mich wolltet ihr nicht sehen! ;-)
>
>Genau! Zu Beginn des Törns wollten wir möglichst schnell raus und
am
>Ende war keine Zeit mehr. Oder lag es an Deinem Angebot, unseren Salat
>mit 15W40 zu veredeln? Ich weiß es nicht.
>
Moment, das hatte ich aber in anderem Kontext vorgeschlagen.
>Unserem unentschlossenen Pendeln vor den Wetterbrichten zwischen
>Flensburg, Sønderborg, Årøsund, Maasholm,
Sønderborg und schließlich
>Flensburg sind auch Treffen mit Ulrich und Wolfgang zum Opfer gefallen.
Wie war das mit der Oktobersee im Osten? Ich musste das extra besorgte
Gutbier nun ganz alleine verdingsen. Soem schuld. :)
Chartert Euch naechstes Mal n anstaendiges RealSteelSchiff, gibts
u.a. von AeBC, dann muesst Ihr auch keine Angst vorm Zerbroeseln des
Sproedschleims haben.
Gruss,
U.