seemanschaft - verhalten im sturm ;-)
seemanschaft - verhalten im sturm ;-)
das thema sturm wird in den meisten gängigen büchern sehr
unterschiedlich,
aufwendig und kompliziert abgehandelt
endlich habe ich nach langen suchen eine wirklich einfache und pragmatische
methode gefunden welche ich euch nicht vorenthalten wollte.
ist halt alles eine frage des "selbst"vertrauens ;-)
wünsche euch alle ein nettes (und unwetterfreies) neues jahr
reinhard
Im Sturm (Markus 4, 3-41)
...............Es war Abend. Jesus saß mit seinen Jüngern am See
Genezareth.
Er war sehr müde. Viele Menschen waren an diesem Tag zu ihm gekommen. Auch
jetzt noch ließen sie ihm keine Ruhe. Da sagte Jesus zu seinen
Jüngern:
"Kommt! Wir wollen ans andere Ufer fahren!" Sie stiegen ins Boot und
fuhren
hinaus auf den See. Jesus aber nahm ein Kissen, legte sich hinten ins Boot
und schlief ein. Es war ein ruhiger Abend. Die Sterne leuchteten klar. Die
Wellen plätscherten leise. Und der Wind blies sanft in die Segel. Aber
plötzlich zog ein Sturm auf. Der Himmel wurde ganz schwarz. Es
stürmte und
brauste. Das Segel zerriss. Die Wellen tobten und schlugen ins Boot. Schon
drohte es zu sinken. Da überfiel die Jünger furchtbare Angst.
Sie klammerten sich ans Boot. Sie schrieen um Hilfe. Konnte denn Jesus nicht
helfen? Aber wo war Jesus? Er lag hinten im Boot und schlief immer noch
tief, mitten im Sturm. Schnell rüttelten die Jünger ihn wach und
schrieen
laut: "Herr! Hilf uns! Siehst du denn nicht? Wir gehen unter."
Da öffnete Jesus endlich die Augen. Er sah auf den Sturm, der um sie
tobte.
Und er sah die Angst in den Augen der Jünger. Er stand auf, erhob seine
Hand
drohend gegen den Sturm und rief laut über die Wellen: "Schweig und
sei
still!"
Da wurde es auf einmal ganz still. Der Wind legte sich. Die Wellen wichen
zurück. Das Schiff glitt wieder ruhig durch das Wasser.
"Warum hattet ihr solche Angst?" fragte Jesus die Jünger.
"Ich bin doch bei
euch! Habt ihr denn kein Vertrauen zu mir?" Die Jünger aber waren
sprachlos................