Segeln in der Ostsee
Am 02.02.2005 schrieb Michael Ottenbruch:
> Wenn Du die BRD nicht über einen sog. "zugelassenen
Übergangshafen"
> verläßt und/oder nicht über einen solchen wieder einreist,
dann brauchst
> Du eine "Grenzerlaubnis", die Du beim BGS beantragen mußt.
Dazu gehört
> auch eine Crewliste. Näheres bsplsw. unter:
>
> http://www.charterzentrum.de/ostsee/seiten/grenze.html
Die Grenzerlaubnis wird für den Antragsteller, seinen Ehegatten und
Kinder unter 18 Jahren ausgestellt. Eine Crewliste erübrigt sich somit,
da für jede Person Legitimationsnachweise mit geschickt werden muß.
Alle anderen Personen der Crew müssen eine eigene Grenzerlaubnis
beantragen. Wir haben diese seit 2002 (angeschafft für einen
Nordseetörn) für alle Crewmitglieder unserer Oktobertörns auf
der Ostsee
als Pflichtdokument eingeführt, wurden aber noch nie kontrolliert.
An der Nordsee soll dies lt. einer damaligen Aussage von HC anders
aussehen.
Gruß
Thomas
--
( (,=
| @ @| "Same MIST as every year!" |o|o
|
X| | |X X| | |X
[##V#] | | |
Segeln in der Ostsee
Segeln in der Ostsee
Thomas Erstfeld wrote:
> An der Nordsee soll dies lt. einer damaligen Aussage von HC anders
> aussehen.
Hu? Die Bestimmungen für Grenzerlaubnisse sind die gleichen; ich
hörte
von Kontrollen der WSP, die eher die SeeSchStrO und
Berechtigungsnachweise betrafen (für großen Smut auf kleiner Flamme
oder
so ähnlich) als persönliche Dokumente der Crew oder von
Zollkontrollen:
"Grauganz. Ganz grau? Jau, und wir sind ganz grün: Haben Sie
hochsteuerpflichtige Waren an Bord?"
Munterbleiben
HC
Segeln in der Ostsee
Michael Ottenbruch meinte:
> Wenn Du die BRD nicht über einen sog. "zugelassenen
Übergangshafen"
> verläßt und/oder nicht über einen solchen wieder einreist,
dann brauchst
> Du eine "Grenzerlaubnis", die Du beim BGS beantragen mußt.
Dazu gehört
> auch eine Crewliste. Näheres bsplsw. unter:
Im Prinzip hast Du natürlich recht. Einerseits.
Andererseits lag der Aufwand beim Ausklarieren in einem zugelassenen
Übergangshafen wie z.B. Burg Tiefe letztes Jahr bei 5 min. smalltalk
("Haben Sie zollpflichtige Waren an Bord?", "wollen Sie
Schiffsproviant
deklarieren?", "hat jedes Crewstück seinen Personalausweis
dabei?",
"Nicht-EU-Bürger an Bord?"), der ohne Vorlage auch nur eines
Dokuments mit
einer mündlichen Abgefertigterklärung für uns endete - da
würde ich den
Papierkrieg eher meiden wollen. Aber vielleicht lag das auch daran, daß
der Beamte ganz offenbar noch dringend mit seinem Spezl am Telefon klären
mußte, wie er seine aktuellen Hausbauprobleme lösen kann... echt im
Streß,
die Burschen!
--
Gruss,
Tobias.
Segeln in der Ostsee
Tobias Crefeld wrote:
> Andererseits lag der Aufwand beim Ausklarieren in einem zugelassenen
> Übergangshafen wie z.B. Burg Tiefe letztes Jahr bei 5 min. smalltalk
> ("Haben Sie zollpflichtige Waren an Bord?", "wollen Sie
Schiffsproviant
> deklarieren?", "hat jedes Crewstück seinen Personalausweis
dabei?",
> "Nicht-EU-Bürger an Bord?"), der ohne Vorlage auch nur
eines Dokuments mit
> einer mündlichen Abgefertigterklärung für uns endete - da
würde ich den
> Papierkrieg eher meiden wollen.
Der Antrag auf Grenzerlaubnis ist allerdings ein Musterbeispiel für
minimalen Papierkrieg: Antrag ausfüllen, Kopie des Personalausweises
beifügen, abschicken, die Antwort kommt in einer Woche; Kosten: 55 ct.
> Aber vielleicht lag das auch daran, daß der Beamte ganz offenbar
noch
> dringend mit seinem Spezl am Telefon klären mußte, wie er seine
aktuellen
> Hausbauprobleme lösen kann... echt im Streß, die Burschen!
Wenn das Gespräch nicht nach seinen Vorstellungen geendet hätte,
würde
ich dankend auf eine anschließende Kontrolle verzichten; die Burschen
sind ja auch nur Menschen.
Munterbleiben
HC
Segeln in der Ostsee
Am 03.02.2005 schrieb Tobias Crefeld:
> Andererseits lag der Aufwand beim Ausklarieren in einem zugelassenen
> Übergangshafen wie z.B. Burg Tiefe letztes Jahr bei 5 min. smalltalk
> ("Haben Sie zollpflichtige Waren an Bord?", "wollen Sie
Schiffsproviant
> deklarieren?", "hat jedes Crewstück seinen Personalausweis
dabei?",
> "Nicht-EU-Bürger an Bord?"), der ohne Vorlage auch nur
eines Dokuments mit
> einer mündlichen Abgefertigterklärung für uns endete - da
würde ich den
> Papierkrieg eher meiden wollen. Aber vielleicht lag das auch daran,
daß
> der Beamte ganz offenbar noch dringend mit seinem Spezl am Telefon
klären
> mußte, wie er seine aktuellen Hausbauprobleme lösen kann...
echt im Streß,
> die Burschen!
Der Aufwand für die Grenzerlaubnis ist aber ähnlich und nur ein mal
vorzunehmen. Antrag ausfüllen, Kopie des Ausweises dazu und hin
schicken.
Schon hast Du einige Tage später eine 5 Jahre gültige Grenzerlaubnis.
Gruß
Thomas
--
"Wenn ihr mich sucht:
o|o | ~ Ich bin in meiner Garderobe |o|o |
| |E ~ und lerne das Muster meiner X| | |X
| | -- Rauputztapete -- auswendig" MIST | | |
Segeln in der Ostsee
Am 03.02.2005 schrieb HC Ahlmann:
> Thomas Erstfeld wrote:
>
>> An der Nordsee soll dies lt. einer damaligen Aussage von HC anders
>> aussehen.
>
> Hu? Die Bestimmungen für Grenzerlaubnisse sind die gleichen;
Trotzdem hast Du uns für den Nordseetörn genötigt, den Lappen zu
besorgen, IMHO mit der Begründung, dass da mehr kontrolliert wird.
Ein Jahr vorher beim ersten Ostseetörn, war dir dies noch egal (oder
einfach nur entfallen ;-)).
> ich hörte
> von Kontrollen der WSP, die eher die SeeSchStrO und
> Berechtigungsnachweise betrafen (für großen Smut auf kleiner
Flamme oder
> so ähnlich) als persönliche Dokumente der Crew oder von
Zollkontrollen:
> "Grauganz. Ganz grau? Jau, und wir sind ganz grün: Haben Sie
> hochsteuerpflichtige Waren an Bord?"
Mir kam es übrigens bei den vier tagen auf der Nordsee so vor, als
wären
da überall Fahrzeuge des WSP unterwegs, während mir diese auf der
Ostsee
bisher überwiegend im Hafen aufgefallen sind.
Gruß
Thomas
--
"Mein Tag war die Hölle. Mein Leben ist die
Hölle!"
| o|o| <Kommst du Bernd, ich geb ne Mehlsuppe aus.> |o|o |
X| | |X "Mehlsuppe: Na,Ja. Vielleicht ist es X| | |X
| | | Heute ja nicht ganz so die Hölle." MIST | |
|
Segeln in der Ostsee
Thomas Erstfeld wrote:
> Trotzdem hast Du uns für den Nordseetörn genötigt, den
Lappen zu
> besorgen, IMHO mit der Begründung, dass da mehr kontrolliert wird.
Wie könnte ich Dich nötigen, wo Du nicht einmal in Wurfweite der
Currydose warst?
> Ein Jahr vorher beim ersten Ostseetörn, war dir dies noch egal
Ein Jahr vor dem Nordseetörn wäre 2001, da waren wir nicht auf der
Ostsee unterwegs; die Herbsttörns waren 02, 03, 04.
> (oder einfach nur entfallen ;-)).
Auch ich werde älter und vergeßlicher, aber Grenzerlaubnisse kenne
ich
seit 2001. In Verbindung mit dem Hörensagen verstärkter Kontrollen
auf
der Nordsee und unklarer Törnplanung erschien es günstig, sie zu
beantragen.
> Mir kam es übrigens bei den vier tagen auf der Nordsee so vor, als
wären
> da überall Fahrzeuge des WSP unterwegs, während mir diese auf
der Ostsee
> bisher überwiegend im Hafen aufgefallen sind.
Wenn Wir beiden jetzt noch einige Male aufeinander Bezug nehmen, wenn es
um Kontrollen der WSP geht, kann man die Jade im Sommer 2006 trockenen
Fußes auf WSP-Decks oder hellblauen Papierschiffchen überqueren ;-)
Munterbleiben
HC
Segeln in der Ostsee
Am 04.02.2005 schrieb HC Ahlmann:
> Thomas Erstfeld wrote:
>
>> Trotzdem hast Du uns für den Nordseetörn genötigt, den
Lappen zu
>> besorgen, IMHO mit der Begründung, dass da mehr kontrolliert
wird.
>
> Wie könnte ich Dich nötigen, wo Du nicht einmal in Wurfweite der
> Currydose warst?
Das Messer fliegt weiter, als eine Currydose. ;-)
>> Ein Jahr vorher beim ersten Ostseetörn, war dir dies noch egal
>
> Ein Jahr vor dem Nordseetörn wäre 2001, da waren wir nicht auf
der
> Ostsee unterwegs; die Herbsttörns waren 02, 03, 04.
Uups, stimmt. Jetzt werfe ich schon die Jahre durcheinander.
>> Mir kam es übrigens bei den vier tagen auf der Nordsee so vor,
als wären
>> da überall Fahrzeuge des WSP unterwegs, während mir diese
auf der Ostsee
>> bisher überwiegend im Hafen aufgefallen sind.
>
> Wenn Wir beiden jetzt noch einige Male aufeinander Bezug nehmen, wenn es
> um Kontrollen der WSP geht, kann man die Jade im Sommer 2006 trockenen
> Fußes auf WSP-Decks oder hellblauen Papierschiffchen überqueren
;-)
Das könnte man doch mal ausprobieren. Also zum Mitschreiben für die
WSP:
Flensburger Förde, Kieler Bucht und Schlei. Damit die dortigen Schiffe
auch mal etwas bewegt werden. ;-))
Gruß
Thomas
--
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