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Zurueck vom Kroatien-Toern, gefakter Mayday, spassiger Tiefenmesser

Autor: Wilk Morski



Zurueck vom Kroatien-Toern, gefakter Mayday, spassiger Tiefenmesser

Autor: tc-jus@onlinehome.de (Tobias Crefeld)

Alexander Schueller meinte:

> Nein, natürlich hätte ich einen Mayday Relay abgegeben, wenn es denn ein
> Mayday war. Aber es war bereits ein Mayday-Relay, und zwar von Split
> Radio. Also war meinerseits funkstille geboten logischerweise,
> insbesondere da ich ca. 12-15 stunden weg war... Und sicherlich ist
> diese KÜFUST stärker als unser Radiöchen. Was mich nur interessiert hat,
> innerhalb welchen Radius man als Schiffsführer hätte entscheiden müssen,
> umzukehren und bei der Suche zu helfen...

Okay, dann wird das etwas klarer. In dieser Situation hätte ich wohl meine
Position (nicht gerade als Erster) durchgegeben und normal sagt einem dann
der Leiter des Seenotfunkverkehrs / KüFuStelle / MRCC, ob man eingebunden
wird oder nicht. Bei 80 nm Distanz im UKW-Funkbereich nicht gerade
wahrscheinlich, aber man weiß es ja selber nie. Wenn man tatsächlich der
nächste war, würde man es sich sicherlich hinterher kaum verzeihen, wenn
der Havarist nach 24 h abgesoffen wäre - so relativieren sich selbst 12 h
Fahrzeit wieder.

BTW: Auch ein Mayday Relay kann man "weiterrelayen". Macht aber zugegeben
nur noch in seltenen Fällen Sinn. Aber gerade in früheren Zeiten gabs das
öfters über 3..4 Stationen hinweg. Aber das wie gesagt nur am Rande.

--
Gruss,
Tobias.