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Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: RA J. Geraedts.

Am Thu, 24 Nov 2005 10:07:32 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis
:

>(...) Zusammengefaßt lautet
>Deine Aussage, wenn ich sie richtig verstehe, daß Modellyachten eigens
>für den Fall, daß eine Person von einem Tretboot aus soweit (wie weit,
>wohin?) runterlangen kann und dies auch tut, vorne einen Gummi
>montiert haben. (...) Also, hab ich
>das richtig verstanden? Kommt das vom nauticus, der Modellnachbildung
>einer Interessenvertretung? Und was ist, wenn eine ohne Gummi
>unterwegs ist? Ist das ein Zeichen für das Tretboot, daß sie nicht
>will, daß soweit runtergelangt wird?

Hallo, Uli,

ich weiß, das Ganze ist etwas "abgedriftet" und auchnicht mehr ganz
ernst, trotzdem sollst Du eine ernsthafte Antwort bekommen :

Das kommt ganz offiziell vom DSV und der IYRU und steht in den
Klassenbestimmungen z. B. der von mir im Zusammenhang mit RC-Yachting
gerne zitierten, weil meistverbreiteten Klasse "Marblehead". Findest
Du auf der schon mehrfach angesprochenen Seite
http://www.dsv-modellsegeln.de unter
http://www.dsv-modellsegeln.de/regeln/klasse iom.pdf.

Dort heißt es unter Teil II, Abschnitt D Ziffer 2.3 (c) :
Zitat /
Die vordersten 13 mm des Rumpfes müssen aus elastischem Material
bestehen.
Zitat \

In der Regel nimmt man dafür einen Radiergummi und formt ihn
entsprechend, so daß er weniger "Fender" als viel mehr Teil des
Rumpfes ist.

Bist Du ohne Gummi unterwegs, darfst Du nicht mitmachen - wie im
richtigen Leben halt ... ! ;-))

Gruß,

Joachim.



Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: Wilk Morski



Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: Cornelia Schneider

RA J. Geraedts. wrote in
news:uo5bo1t8usnjk6thg5lva1uiui1psuo92v@4ax.com:

> Die vordersten 13 mm des Rumpfes müssen aus elastischem Material
> bestehen.

Das ist aber kurz...

> Bist Du ohne Gummi unterwegs, darfst Du nicht mitmachen - wie im
> richtigen Leben halt ... ! ;-))

Demn¨chst auf diersem Kanal:

>
> Gruß,
>
> Joachim.
>



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Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: Cornelia Schneider

Cornelia Schneider wrote in
news:4385a750.0@pccsxb.com:

> Demnächst auf diesem Kanal:

Ups, etwas schnell geklickt :

Demnächst auf diesem Kanal: hardcore bare-bowing.

Cornelia

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Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: RA J. Geraedts.

Am 24 Nov 2005 23:48:00 +0100 schrieb tc-jus@onlinehome.de (Tobias
Crefeld):

>Und Du meinst, diese Spezies von Hobbykapitän muß sich vor dem Ablegen mit
>allen diesen Eigenheiten von Spielzeugschifferln so vertraut gemacht
>haben, daß sie weiß, daß da ein Gummi ist, der ausreichend Schaden
>verhindert und ein Griff ins Rigg schädlicher ist?

Hallo, Tobias,

das Ganze ist doch ohnehin nur noch theoretischer Natur, aber gut :
Natürlich kann ein Tretbootfahrer das nicht "wissen", aber daß das
nicht so stabil aussieht, dürfte doch jedem eingehen, oder ? Und
"abhalten" ist etwas anderes als "am Rigg aus dem Wasser heben".

Letzteres geht übrigens durchaus, man muß es nur können, sprich :
wissen, *wie*.

> Also ohne Dein Insiderinstruktionen hier hätte ich wahrscheinlich auch
>das Ding auf dem leichtestmöglichen Weg gepackt und auf die Seite
>gestellt. Vorausgesetzt, daß ich es überhaupt gesehen hätte.

Ein M-Boot übersiehst Du nicht :
LüA 127 cm
Breite zwischen 20 cm und 30 cm
Masthöhe 225 cm
Segelfläche etwas über 1/2 qm

;-))

Ein 1-m-Boot wird schon schwieriger, und Baukastenmodelle (Graupner
etc.) können in der Tat problematisch werden.

>Wie kommt so ein RC-Boot überhaupt in die Nähe eines Tretboots?

Das ist eine gute Frage ! Verloren hat es da jedenfalls nix.

>Um mal aus
>dem realen Alltag unserer segelschulischen Koexistenz mit den benachbarten
>Bootsverleihern die Lehrer zu zitieren:
> "Tretboote und Ruderboote vom Verleih sind in der Regel der Bayerischen
>Seenschifffahrtsordnung nicht mächtig und entsprechend vermeidet man
>entweder Nahbereichssituationen oder macht deren Kapitänen vokal
>unmißverständlich die Ausweichregel klar."

Eben. Das wissen auch die RC-Kapitäne (oder sollten es jedenfalls).

>(...)
>Bei Regatten läuft das anders ab. Da schiebt man sich gegenseitig die
>Daten zu, Protestverhandlungsprotokoll angehängt und meist zahlen die
>Versicherungen anstandslos. Ggf. werden halt anschließend die Prämien
>raufgesetzt.

So wars damals auch in Duisburg ...

Gruß,

Joachim.



Re: Suesswasser-Ortho- und Aeronautisches

Autor: Joerg Hahn

Moin,

<Korinthenmodus an>

RA J. Geraedts. wrote:
...Am Rigg hochheben....
> Letzteres geht übrigens durchaus, man muß es nur können, sprich :
> wissen, *wie*.

Manchmal. Man muss unterscheiden, ob es sich um RC-Guckboote
mit Männlein drauf oder RC-Regatta-Boote handelt, die einer
Klassenvorschrift entsprechen.

Guck-Booten fasst man eigentlich nur einmal ins Rigg, die haben
auch i.d.R. keinen Buggummi.

IOM, Marblehead und 10-Rater haben eben diesen Kollisionschutz.
IOM hat laut Bauvorschrift konventionelles Rigg, da kann man ohne
Probleme am Mast anfassen, am besten unmittelbar unter dem
Verklicker.

M und 10R sind frei, da gibt es neben dem konventionellen Rigg
auch das sogenannte Swing-Rigg. Typisch dafür steckt der Mast oft
lose in der Mastlagerung, ohne von einem Niederholmechanismus
festgehalten zu werden. Da kann man zwar am Mast festhalten aber
nicht anheben.

<korinthenmodus aus>

HTH

Grüsse Jörg

GER148

--
http://www.modellbaurodenkirchen.de/index.html