Re: Schwaebisch gaertnern
On 2006-04-12, Jochen Lippert wrote:
> Volker Birk wrote:
>
>> Lutz Donnerhacke wrote:
>> > Nein, die Doldenbildung von Besenstielen ist nur einseitig
beobachtbar.
>>
>> Daran zweifle ich.
>
> Was Du meinst, sind keine Besen, sondern sog. "Pricken"[1]. Und
die sind
> im Schwäbischen eher selten anzutreffen.
In Vriesland aber noch gelegentlich. Obwohl inzwischen meist druch echte
See-Zeichen ersetzt.
(Fup-to drss gesetzt)
-is
--
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Re: Schwaebisch gaertnern
Re: Schwaebisch gaertnern
On 2006-04-12, Jochen Lippert wrote:
> Volker Birk wrote:
>
>> Lutz Donnerhacke wrote:
>> > Nein, die Doldenbildung von Besenstielen ist nur einseitig
beobachtbar.
>>
>> Daran zweifle ich.
>
> Was Du meinst, sind keine Besen, sondern sog. "Pricken"[1]. Und
die sind
> im Schwäbischen eher selten anzutreffen.
In Vriesland aber noch gelegentlich. Obwohl inzwischen meist durch echte
See-Zeichen ersetzt.
(Fup-to drss gesetzt)
-is
--
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Re: Schwaebisch gaertnern
Am Thu, 13 Apr 2006 10:07:00 +0200 schrieb Ignatios Souvatzis
:
>On 2006-04-12, Jochen Lippert wrote:
>> Volker Birk wrote:
>>
>>> Lutz Donnerhacke wrote:
>(...)
>(Fup-to drss gesetzt)
Und ich dachte schon, Lutz hätte sich nach drss verirrt ... ! ;-))
Gruß,
Joachim.
Re: Schwaebisch gaertnern
Ignatios Souvatzis wrote:
> In Vriesland aber noch gelegentlich. Obwohl inzwischen meist durch echte
> See-Zeichen ersetzt.
Hat Rijkswaterstaat zuviel Geld? Erst dünnen sie die Betonnung im
Wattenmeer aus und dann ersetzen sie preiswert zu unterhaltende Pricken
durch Tonnen? Das ist weder "schwäbisch" noch
"gärtnern".
--
Munterbleiben
HC
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Bord, Törnberichte
Re: Schwaebisch gaertnern
Ignatios Souvatzis schrub[tm]:
> In Vriesland ...
Wo?
Gruß - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch isn Worm! ***
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*** Thu, 13 Apr 2006 16:09 +0200 ***
Re: Schwaebisch gaertnern
HC Ahlmann schrub[tm]:
> Hat Rijkswaterstaat zuviel Geld? Erst dünnen sie die Betonnung im
> Wattenmeer aus und dann ersetzen sie preiswert zu unterhaltende
> Pricken durch Tonnen?
Man kann Pricken nicht durch Tonnen ersetzen, bestenfalls durch
Spieren. Pricken bezeichnen Fahrwasser in Wattengebieten, meist
sind es vergleichsweise schmale Siele. Die übliche Tonnenbau-
weise (Schwimmkörper an Kette an Grundgewicht) würde bei Nied-
rigwasser je nach Richtung des Tidenstroms zu Anzeigevariationen
von mehreren Metern führen.
Sicherlich sind Birkenstämme preiswerter als stählerne Spieren,
aber Hauptkostenfaktor dürfte das Ausbringen dieser Seezeichen
im Frühjahr und die anschließende Überwachung sein, und dies-
bezüglich sehe ich nur marginale Unterschiede zwischen Birken-
holz und Stahl.
Gruß - Wolfgang
--
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*** Thu, 13 Apr 2006 15:24 +0200 ***
Re: Schwaebisch gaertnern
Wolfgang Broeker meinte:
> HC Ahlmann schrub[tm]:
>> Hat Rijkswaterstaat zuviel Geld? Erst dünnen sie die Betonnung im
>> Wattenmeer aus und dann ersetzen sie preiswert zu unterhaltende
>> Pricken durch Tonnen?
> Man kann Pricken nicht durch Tonnen ersetzen, bestenfalls durch
> Spieren. Pricken bezeichnen Fahrwasser in Wattengebieten, meist
Wie das in den Niederlanden ist, weiß ich nicht.
Um Norderney herum werden jedenfalls in ein paar, aber bei weitem nicht
allen Wattfahrwassern im Winter Eistonnen (Karte 1, IQ b) gesetzt.
Zumindest wurden sie dort so genannt.
So genau habe ich sie mir nicht angeschaut, aber sie erinnern am ehesten
an lange Rohre, möglicherweise auch aus Kunststoff, die mehr oder minder
senkrecht auf dem Wasser schwimmen. Sind kaum größer als ein Fender,
vergleichbar mit einfachen Markierungsbojen. Das Zeichen in der Karte
erinnert an das von Spierentonnen, allerdings als nicht ausgefüllter,
leerer Balken.
Es gibt allerdings auch noch große Eistonnen, die bei Frost statt
Fahrwassertonnen gesetzt werden. Sind deutlich größer und
verdrängen
mitunter 1..2 t.
--
Gruss,
Tobias.
Re: Schwaebisch gaertnern
Wolfgang Broeker schrub[tm]:
> ... meist sind es vergleichsweise schmale Siele.
Das sollte eigentlich Priele heißen.
Ingrid
--
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*** Fri, 14 Apr 2006 10:38 +0200 ***