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Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: "Bernd J. Kaup"

Jan Völkers wrote:

> Moin
>
> unsre geliebte Heimatstadt Stade möchte für eine Schleuse, die schon
> ewig besteht (~100 Jahre) und nie Gebühren kostete, nun für eine
> Schleusung den Spottpreis von 40.- in Worten vierzig Euro haben.
> MaW.: Die ticken nicht sauber. Gar nicht: Schleusentermine werden durch
> die Stadt festgelegt und es gibt sie zu dynamisch wechselnden Zeiten 2x
> täglich.
>
> 1998 ist die Schleuse von einer SeeSchStr in eine X-beliebige
> Wasserfläche umgewidmet worden.
>
> Weiß jemand, welche Möglichkeiten wir haben, uns dagegen zu wehren?
>
> Unsere Ideen bisher:
>
> - Bestandsschutz: Hier liegt z.B. ein 80jähriger Jollenkreuzer, der den
> Floßhafen schon lebenslang als Heimathafen nutzt. Andere sind zwar
> jünger, aber auch schon teilweise seit 30 Jahren hier zu Gange.
>
> - Grundsätzliches Anzweifeln der Rechtsgrundlage zum Erheben von
> Gebühren. Weiß da jemand was?

Die Erhebung von Schleusengebühren gehört zu den Regalien, d.h. sie
werden seit unvordenklichen Zeiten vom Eigentümer der Schleuse, also dem
König lat. Rex, daher Regalien, erhoben. Manches Stadtoberhaupt
erinnert sich bei chronisch leerer Kasse gern daran. Übrigens werden auf
der anderen Seite der Elbe, sprich in SH per LandesVO Hafen- und
Schleusengebühren kassiert.

Ich sehe eher einen Ansatz unter Hinweis auf die Preise in der VO zu
einer vertretbaren Lösung zu kommen.

mfg
bjk



>
> - ?
>
> Für Tips wäre dankbar: Jan



Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: Wilk Morski



Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: Matthias Julius

Jan Völkers writes:

> Moin
>
> unsre geliebte Heimatstadt Stade möchte für eine Schleuse, die schon
> ewig besteht (~100 Jahre) und nie Gebühren kostete, nun für eine
> Schleusung den Spottpreis von 40.- in Worten vierzig Euro haben.
> MaW.: Die ticken nicht sauber. Gar nicht: Schleusentermine werden
> durch die Stadt festgelegt und es gibt sie zu dynamisch wechselnden
> Zeiten 2x täglich.
>
> 1998 ist die Schleuse von einer SeeSchStr in eine X-beliebige
> Wasserfläche umgewidmet worden.

Und damit ist wahrscheinlich die Finanzierung hin gewesen.

Matthias



Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: Reinhard Nickel

Jan Völkers schrieb:
> Moin
>
> unsre geliebte Heimatstadt Stade möchte für eine Schleuse, die schon
> ewig besteht (~100 Jahre) und nie Gebühren kostete, nun für eine
> Schleusung den Spottpreis von 40.- in Worten vierzig Euro haben.
> MaW.: Die ticken nicht sauber. Gar nicht: Schleusentermine werden durch
> die Stadt festgelegt und es gibt sie zu dynamisch wechselnden Zeiten 2x
> täglich.
>
> 1998 ist die Schleuse von einer SeeSchStr in eine X-beliebige
> Wasserfläche umgewidmet worden.
>
> Weiß jemand, welche Möglichkeiten wir haben, uns dagegen zu wehren?
>

Ich würde da an politischer Gegenwehr denken, mit Presseunterstüzung:
Artikel über alte Traditionen und eine quasi Abschneidung der alten
Seestadt Stade vom Meer <"Tränendrüse">....., Aktionstag aller Segler
und MBs an der Schleuse. Das wird wohl erfolgversprechender sein als ein
rein juristisches Vorgehen. Jedenfalls macht es mehr Spaß.

reinhard



Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: Wolfgang Broeker

Jan Völkers schrub[tm]:
> unsre geliebte Heimatstadt Stade möchte für eine Schleuse, die schon
> ewig besteht (~100 Jahre) und nie Gebühren kostete, nun für eine
> Schleusung den Spottpreis von 40.- in Worten vierzig Euro haben.
> MaW.: Die ticken nicht sauber.

Welche Schleuse ist das denn? Ich komme mehrfach im Jahr die Schwinge
hoch, aber immer nur bis zum Stadthafen.

Es ist sicherlich sinnvoll, sich über die Rechtssituation zu informie-
ren, aber vermutlich wird man über einen angemessenen Preis verhandeln
müssen, so nicht historische Rechte auf Eurer Seite stehen. Es ist an-
gesichts der kommunalen Finanznöte nicht ganz unangemessen zu fragen,
warum Aufwendungen für die vergleichsweise kleine Minderheit der Was-
sersportler von der Allgemeinheit getragen werden sollen. Ihr solltet
versuchen, mit einer wirtschaftlichen Bedeutung für Stade insgesamt
zu argumentieren und vergleichbare Kommunen mit Schleusen zu finden,
wo man finanziell weniger zulangt.

Ich drücke Euch die Daumen - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch isn Worm! ***
*** Wat brüllt de See? n Dreck is he! ***
*** Spruch aus Nordfriesland ***
*** Fri, 28 Apr 2006 16:35 +0200 ***



Festlegung =?ISO-8859-15?Schleusengebühren

Autor: B?SmFuIFbDtmxrZXJz

Matthias Julius schrieb:

>>1998 ist die Schleuse von einer SeeSchStr in eine X-beliebige
>>Wasserfläche umgewidmet worden.
>
>
> Und damit ist wahrscheinlich die Finanzierung hin gewesen.

Ganz und gar nicht: Wenn es eine SeeSchStr geblieben wäre, hätte eine
Klappbrücke gebaut werden müssen.
So wurde eine feste Brücke darüber gebaut; alles vom Bund bezahlt(!) und
danach eine Wasserfläche erster Ordung geschaffen und die Schleuse der
stadt geschenkt. Reichlich Geld vom Staat für eine historische
Sxchleuse, auf die jetzt eine Schleusungsverhinderungsgebühr erhoben
werden soll.

Jan