[spon] Segel-Diplom
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,457832,00.html
Drei Wochen Segeltörn mit Kommilitonen - das klingt fast zu schön
für ein Diplom-Thema. Bei einer Atlantik-Überquerung beobachtete
Sportstudent Jan Plagmann die Gruppendynamik auf hoher See: Liegen
bei Sturm die Nerven blank, oder wächst dann erst der Teamgeist?
[...]
--
Jürgen Ernst Günther
This is art. We dont smile.
[spon] Segel-Diplom
[spon] Segel-Diplom
Juergen Ernst Guenther wrote:
> http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,457832,00.html
>
> Drei Wochen Segeltörn mit Kommilitonen - das klingt fast zu
schön
> für ein Diplom-Thema. Bei einer Atlantik-Überquerung
beobachtete
> Sportstudent Jan Plagmann die Gruppendynamik auf hoher See: Liegen
> bei Sturm die Nerven blank, oder wächst dann erst der Teamgeist?
> [...]
>
Ver... ich war offensichtlich bloed, ich haette nur ein Physikrelevantes
Segelthema finden muessen.
Wie waere es mit
"Langzeituntersuchung des Schwingungsverhalten einer
Schwerpuntbeieinflussenden Koerpers unter Berücksichtigung verschiedener
Umwelteinflüsse"
Damit waehre der min. 1 jaehrige Welttoern doch gerettet, oder wie seht
ihr das?
Bekomme ich dafuer Foerdermittel von der DFG?
alberne Gruesse,
Michael
--
34°5652.75N; 134°2554.39E
Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen;
aber sie haben keine Bedenken, dies mit leeren Kopf zu tun.
[spon] Segel-Diplom
Juergen Ernst Guenther schrieb:
> http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,457832,00.html
>
> Drei Wochen Segelt
[spon] Segel-Diplom
Am 18 Jan 2007 08:56:16 -0800, schrieb "Dieter Wolf"
:
>Dabei muss ich an eine Jugendsünde denken, einen dreiwöchigen
>Chaos-Törn in der Karibik.
>[Rest geschnippt]
"Jugendsünde" scheint mir da aber eine heftige Verharmlosung !
Mein lieber Schwan, damit darfst Du mit Fug und Recht 2 x im Jahr
Geburtstag feiern ... ! :-((
Gruß,
Joachim.
[spon] Segel-Diplom
Dieter Wolf meinte:
> Dabei muss ich an eine Jugendsünde denken, einen dreiwöchigen
> Chaos-Törn in der Karibik. Wir waren drei Boote,
43-fuß-Motor-Segler,
[..]
> Der Törn kam durch eine Anzeige zustande, die ein angehender
> Reisekaufmann in die YACHT gesetzt hatte, es meldeten sich 23 Leute,
> die auf drei Boote verteilt wurden. Skipper auf einem der Fahrzeuge war
> der Veranstalter, die beiden anderen Boote wurden von einem
> Medizinstudenten und mir geskippert. Als Qualifikationsnachweis
> genügte, dass wir beide an der Ostsee wohnten und einen Segelschein
> hatten. Die meisten von uns lernten sich erst auf dem Fluglatz kennen.
Sich vorher nicht zu kennen, muß vom Ansatz her nicht das Verkehrteste
sein. Es gibt dann keine "Seilschaften", die eine Sub-Crew bilden und
den
Umgang insgesamt miteinander verkomplizieren können. Jeder ist quasi
gleich und muß kein Image pflegen, das sowieso nicht aufrecht zu erhalten
ist.
Im Segelschulbetrieb ist es ja nicht anders. Da kommen für ein paar Tage
bunt zusammengewürftelt Leute zusammen. Teilweise kann der Skipper oder
ein anderer moderieren, aber letztlich ist es völlig normal, daß bei
Segelanfängern erstmal eine Auslese stattfindet. Wenn von 5 Leuten zwei
länger als ein Jahr dabei bleiben, ist das schon ein sehr guter Wert.
> Die Boote: GPS gab es damals noch nicht. Einziges Navigationsgerät
war
> der Kompass, kein Log, kein Lot. Das Funkgerät hatte irgendwelche
> Kanäle, sie waren vermutlich nur an Bord, damit man vom Ankerplatz
aus
> im nächsten Restaurant ein Menü bestellen konnte.
> Schön, dass wir alle heil nach Hause kamen.
Ja, eh! :-)
Allerdings habt Ihr halt auch gewußt, daß Ihr kein GPS habt und
werdet
entsprechend konservativer nagiviert haben. Vermute ich mal so. Ich denke,
wenn keiner der heutigen Segler ein GPS an Bord hätte, würden sicher
deutlich weniger Risiken eingegangen werden. Bei manchen Navigatoren habe
ich den Eindruck, sie halten das Ding für ein Pendant zum Kfz-Navi-System
- dabei vergessend, daß es nun mal keine Straßen hat, an denen es
sich
orientieren und nachjustieren kann.
--
Gruss,
Tobias.
[spon] Segel-Diplom
Tobias Crefeld schrieb:
> Sich vorher nicht zu kennen, mu