Informationen zum SSS
Hallo Peter,
>> im Vergleich zu 2kbl = 320 m ist dann der Laengenverlust durch das
>> parabelfoermige Stueck bis die Kette aufliegt also total
>> vernachlaessigbar.
> 2 kbl sind 370m
hoppla, du hast recht...
> Ansonsten hast du recht, solange die Wassertiefe gering ist
> Und ich verwende nur Kette, da nehme ich 4-fache Wassertiefe für die
Länge
> In erster Näherung kann man trotzdem die ausgebrachte Kette als
Entfernung
> zum Anker nehmen
OK.
Danke fuers drueberschauen.
--
mit besten Grüßen,
Jonas Stein
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HC Ahlmann wrote:
Offenbar muss ich doch noch mal antworten:
> Wenn man einen Hammer hat, wird alles zum Nagel: Die DGL für ein
> Masse-Feder-Pendel liefert eine prinzipiell falsche Lösung für
ein
> rollendes Boot, das eher ein Faden- oder Stabpendel ist
Die (idealisierte) DGL fuer eine Masse-Feder-Pendel ist aber dieselbe
DGL wie fuer ein Fadenpendel oder Stabpendel (bei letzterem muss man
nur mit dem Traegheitsmoment rechnen). Und dieselbe wie fuer eine
Drehschwingung. Und dieselbe wie fuer eine elektromagnetische
Schwingung. Nur die Koeffizienten sind anders.
> Näherungsweise Übereinstimmung für kleine Wertebereiche
macht
> die DGL nicht tauglich für weitere Schlüsse.
Doch, naemlich fuer die Diskussion von Schwingungen allgemein. Die
Physik naehrt nunmal gerne linear an, aber trotzdem lassen sich die
Ergebnisse qualitativ verwenden. Dann hat man halt keinen exakten Sinus
mehr, sondern nur so etwas aehnliches, aber sonst stimmt alles noch
ungefaehr. Du wirst das auch in jedem Lehrbuch so finden.
> Die Eigenfrequenz des rollenden Boots kann durch den Bierkasten auf die
> Erregerfrequenz der vorherrschenden Welle abgestimmt werden.
Nein, kann sie nicht. Dafuer ist der Bierkasten viel zu klein.
Ausserdem ist noch gar nicht klar, wo die Eigenfrequenz eigentlich
liegt; moeglicherweise liegt sie bei sehr langen Wellen, die in der
Natur (ausser bei Sturm) kaum vorkommen.
Unabhaengig davon wurde *allgemein* nach der besten Lage des Bierkastens
gefragt, ohne von einer bestimmten Erregerfrequenz auszugehen.
>> Daher ist eine ausreichend grosse Daempfung *nicht* Voraussetzung fuer
>> eine stabile Loesung, noch ist die Daempfung der wichtigste Faktor
dafuer,
>> wie man die Amplitude verringert.
> Eigenfrequenz und Dämpfung sind bei einem rollenden Boot durch
> Masseverteilung und Segelfläche beeinflußbaren
Größen.
Um die Segelflaeche ging es ueberhaupt nicht, also lass die doch mal
weg (ist das jetzt der Argumentationstrick "fuehren wir doch mal einen
neuen Sachverhalt ein?"). Die Daempfung wird (wie Du ja auch schon
festgestellt hast) ausschliesslich durch den Reibungswiderstand des
Wassers beschrieben. Da kann man den Bierkasten hinstellen, wo man
will, daran aendert sich nichts. Damit ist der Resonanzfall (bei dem
die Amplitude ausschliesslich ueber die Damepfung bestimmt wird) fuer
die urspruengliche Frage auch voellig uninteressant, denn die lautete
ja "wo muss der Bierkasten hin, damit es moeglichst wenig rollt?".
>> Deshalb spielt ja auch die Masseverteilung des Schiffes keine Rolle
dabei,
>> mit welcher Frequenz das Schiff nun rollt, sondern das wird
hauptsaechlich
>> von der Frequenz der darauf einwirkenden Wellen bestimmt.
> Darum ging es doch:
Das obige zielte auf die Behauptung (nicht von Dir), dass sich durch
Aendern der Masseverteilung die Frequenz aendert, mit der das System
schwingt. Das ist schlichtweg falsch.
> Man kann das Boot auf die Erregerfrequenz abstimmen
Du kannst maximal die Eigenfrequenz von der Erregerfrequenz wegschieben,
und, wenn dann die uebrigen Parameter auch noch stimmen (denn in die
Amplitude geht nicht nur die Eigenfrequenz ein), versuchen, die Parameter
so hinzukriegen, dass die Amplitude klein ist. Dabei kann man aber
die Daempfung vernachlaessigen (denn weder bestimmt die die
Eigenfrequenz, noch geht sie, da sie klein gegenueber dem Rest ist,
wesentlich in die Amplitude mit ein). Das hatte ich schonmal gesagt,
und darauf hattest Du versucht, mir einzureden, die Daempfung sei
keinewswegs zu vernachlaessigen (was halt nur im Resonanzfall stimmt, der
beim Segelboot hoffentlich nicht eintritt, dann liegts naemlich flach).
Jetzt genug Erbsen gezaehlt? Ich glaube, es ist Zeit fuer EOT.
- Dirk
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Matthias Heuer schrieb:
> Die Inhalte der theoretischen Prüfung sind in der Anlage 1 zu den
> Durchführungsrichtlinien der Sportseeschifferscheinverordnung
> festgeschrieben, die der Praktischen in der Anlage 2.
Und wer sagt, die Lehrinhalte sein verstaubt, von gestern und änderten
sie nie wird hier [1] eines Besseren belehrt.
- Ingrid
Mein Lieblingssatz §3, Satz 2.
[1] http://sh.juris.de/sh/gesamt/SportSeeSchPrBek SH.htm
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Matthias Heuer schrieb:
> [..]
>
> - Ingrid
???
Hallo Ingridmatthias,
gut finde ich auch den hier:
| Gebühren
|
| für die Prüfung zum Sportseeschiffer
|
| 10 DM
|
| für die Prüfung zum Hochseesportschiffer
|
| 20 DM
Seufz.
Gruß,
Joachim
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Joachim Reinke schrieb:
> Matthias Heuer schrieb:
>
>> [..]
>>
>> - Ingrid
>
>
> ???
>
Gurgel nach: "Die Ingrid machen"
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Dirk Thierbach wrote:
> HC Ahlmann wrote:
>
> Offenbar muss ich doch noch mal antworten:
>
>> Wenn man einen Hammer hat, wird alles zum Nagel: Die DGL für ein
>> Masse-Feder-Pendel liefert eine prinzipiell falsche Lösung
für ein
>> rollendes Boot, das eher ein Faden- oder Stabpendel ist
>
> Die (idealisierte) DGL fuer eine Masse-Feder-Pendel ist aber dieselbe
> DGL wie fuer ein Fadenpendel oder Stabpendel (bei letzterem muss man
> nur mit dem Traegheitsmoment rechnen). Und dieselbe wie fuer eine
> Drehschwingung. Und dieselbe wie fuer eine elektromagnetische
> Schwingung. Nur die Koeffizienten sind anders.
Nur für kleine Auslenkungen. Kenterung ist in dem Zusammenhang eine
unkleine Auslenkung.
-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/
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Jürgen Schroll schrieb:
> Frage zum Radarplotten:
>
> In der aktuellen Ausgabe der gelben Bibel steht das man in der
Prüfung
> beim Radarplotten keine Ausweichkurse oder -geschwindigkeiten ermitteln
> muß.
>
> Kann das jemand bestätigen?
Das steht dann in der grünen Bibel.
Mögliche Fragen:
SSS: KBr, vBr, KB, vB, CPA, TCPA(in den Variationen wann oder Dauer
bis), Passierseite, wann schneidet B die Kurslinie von A, wann passiert
das? plus Interpretation von A. (Fährt A z.B. parallel zu uns? Ist A gar
eine Tonne, können wir anhand der Tonne den setzenden Strom feststellen)
SHS: Dito, plus: Kursänderung.
* Der Zeitpunkt der Kursänderung wird auf zwei Arten beschreiben. Sie
ändern Ihren Kurs um XX Uhr (evtl. koppeln) oder Sie ändern Ihren
Kurs,
wenn sie einen CPA zum Gegner von X sm haben.
*Die Art der Änderung wird auch auf zwei Weisen beschrieben: Sie
ändern
Ihren Kurs so, daß sie ein (neuer) CPA von x sm ergibt, oder: Sie
ändern
Ihren Kurs um XX° nach (hoffentlich) StB.
Frage: Welche Werte ergeben sich nach dieser Maßnahme.
Mir persönlich hat das Erlernen des Plottens Spaß gemacht. Ich kann
die
Trennung nach - platt gesagt - SSS muß *nur* erkennen, das es ein
Problem gibt (gefährliche Annäherung) aber nur SHS muß aus der
Nummer
safe wieder herauskommen nicht nachvollziehen.
Gruß - Matthias
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Ignatios Souvatzis wrote:
> Dirk Thierbach wrote:
>> Die (idealisierte) DGL fuer eine Masse-Feder-Pendel ist aber dieselbe
>> DGL wie fuer ein Fadenpendel oder Stabpendel (bei letzterem muss man
>> nur mit dem Traegheitsmoment rechnen). Und dieselbe wie fuer eine
>> Drehschwingung. Und dieselbe wie fuer eine elektromagnetische
>> Schwingung. Nur die Koeffizienten sind anders.
> Nur für kleine Auslenkungen. Kenterung ist in dem Zusammenhang eine
> unkleine Auslenkung.
Richtig. Aber wir diskutieren nicht den Fall, wo die Idealisierung
wegen zu grosser Auslenkengunen zusammenbricht (naemlich nahe der
Resonanzfrequenz), sondern wir diskutieren, wo man die Bierkasten
hinstellen sollte. Das geht auch bei kleinen Auslenkungen.
Wenn das Stauen eines Bierkastens zur Kenterung fuehrt, ist irgendwo
etwas ziemlich schief gelaufen. Vor allem, wenn man eigentlich danach
fragt, wie man das Schaukeln vermindern kann.
Nahe der Resonanzfrequenz hat HC Ahlmann voellig recht: Die dauernde
Energiezufuhr fuehrt zur Aufschaukelung, die idealisierte DGL reicht
nicht mehr aus, und die Daempfung ist der entscheidene Faktor. Aber
genau dieser Fall liegt eben nicht vor.
Jetzt klarer?
- Dirk