Informationen zum SSS
Ignatios Souvatzis tat kund:
> Benjamin Wrzecionko wrote:
> > In der Tat ist es die h
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Ignatios Souvatzis wrote:
>>In der Tat ist es die höchste praktische Prüfung im deutschen
>>Segelsport,
> Was ist mit dem SHS?
Da gibt es keine *praktische* Prüfung (im Gegensatz um alten C-Schein)
Man früherwarallesbesser fred :)
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Matthias Heuer tat kund:
> Wolfgang Kommerell schrieb:
>
> > [...] Wer sich nicht auskennt, wird 5 getrackte Satelliten
> > noch beruhigt als vierfache Redundanz ansehen und damit auf die Nase
> > fallen. Ob hingegen 8 oder 11 Satelliten verwendet werden, ist v
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Ignatios Souvatzis schrieb:
> Benjamin Wrzecionko wrote:
>
>>In der Tat ist es die höchste praktische Prüfung im deutschen
>>Segelsport,
>
>
> Was ist mit dem SHS?
>
Dazu muss keiner aufs Wasser. Die praktische Prüfung (10min) beinhaltet
nur den Ugang mit dem Sextanten und ist (prüfungsrechlich) Teil der
theoretischen Prüfung Navigation.
Ach, was musste man den früher in der praktischen C-Schein Prüfung
zeigen?
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Am Tue, 20 Feb 2007 23:38:46 +0100, schrieb Benjamin Wrzecionko
:
>Lothar Frings wrote on 20/02/2007 09:26:
>
>>> Dazu kommt in Bezug auf die praktische Pr
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Matthias Heuer wrote:
> Ach, was musste man den früher in der praktischen C-Schein
Prüfung zeigen?
Bei mir:
- Reinfahren in eine Box kommandieren (d.h. nicht selbst steuern)
- Alle sonstigen Manöver kommandieren
- Boje-über-Bord einhand (d.h. ohne jegliche Mithilfe der Crew;
wohlgemerkt mit einem 44-Fuß-Dampfer)
- längsseits Anlegen unter Segeln
- Standlinie mit dem Sextanten (also Sonne schießen und
anschließend
rechnen)
Von einem Bekannten weiß ich noch, daß er an einer vorgegebenen
Position
unter Segeln ankern mußte. Abweichung max. 2 Kabellängen.
Manfred
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Lothar Frings schrub[tm]:
> Aber bei vielen GPS-Geräten kannst du das Kartendatum einstellen.
> Was dich natürlich nicht vor Fehlanzeigen schützt.
Und es kann saugefährlich sein, wenn an das GPS-Gerät weitere
Einheiten wie DSC-Funkanlage oder AIS-Transponder angeschlos-
sen sind. Die interpretieren jegliches Positionsdatum als WGS-
84, unabhängig vom auf dem GPS eingestellten Kartendatum. Hier
ist das NMEA-Protokoll etwas löchrig.
Gruß - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch isn Worm! ***
*** Wat brüllt de See? n Dreck is he! ***
*** Spruch aus Nordfriesland ***
*** Wed, 21 Feb 2007 12:42 +0100 ***
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Lothar Frings schrub[tm]:
> Ich bezeichne nutzloses Wissen als Ballast, nach deiner Vorstellung
> gibt es das gar nicht.
Doch, das gibt es auch nach meiner Vorstellung, z.B. die Frage nach
der Anzahl der Ärmelstreifen eines kapitäns der Handelsmarine, um
mal ein (hypothetisches) Beispiel zu nennen.
Die Frage nach der Anzahl der minimal erforderlichen GPS-Satelliten
ist hingegen mitnichten nutzloser Ballast. Wer ein Grundverständnis
für die Funktionsweise von GPS erworben hat, wird die Frage nach kur-
zem Nachdenken beantworten können, ohne sie vorher explizit gelernt
zu haben. Wer das nicht kann, sollte den SSS nicht erwerben wollen,
denn dabei geht es um Hintergrundwissen.
Was meine Reaktion ausgelöst hat, war aber etwas anderes. Es scheint
sich langsam einzubürgern, wie man auch in den Foren nachlesen kann,
dass Prüflinge noch in der Vorbereitung oder nach gerade halb oder
auch ganz bestandener Prüfung bereits meinen, die inhaltliche Aus-
gestaltung der Prüfungen in Grund und Boden kritisieren zu können.
Der Lehrling, der gerade in der Gesellenprüfung steckt oder durch
sie halb durch ist, meint bereits, dem Obermeister der Innung er-
klären zu können, wie solche Prüfungen auszusehen haben.
Unglaub-
lich die Worte und die Sicherjeit des Urteils, die manche in ihrer
Hybris dabei verwenden.
So schlimm war das bei Dir nicht, aber auch Du hättest doch einfach
erstmal fragen können, was man sich bei der Frage nach der Satelli-
tenanzahl seitens der SSS-Auguren wohl gedacht hat. Ich bin sicher,
Du hättest hier eine Antwort bekommen. Die hättest Du nicht unbedingt
akzeptieren müssen, aber vielleicht wäre Dir deutlich geworden, dass
dahinter Überlegung steckt, wenn auch eine von Dir möglicherweise
nicht geteilte.
Und ein letztes: Man darf sich das menschliche Gehirn nicht als einen
endlichen Speicher vorstellen, der nur eine beschränkte Menge an Wis-
sen aufnehmen kann. Das ist zwar theoretisch richtig, aber nicht in
der Praxis. Dort zeigt sich nämlich, dass man umso mehr an Wissen
speichern kann, je mehr schon gespeichert ist. Mit dem angeblichen
Ballast ist das also nicht so einfach :-)
Gruß - Wolfgang
--
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*** Wed, 21 Feb 2007 12:47 +0100 ***