[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Neue Radarmessungen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,470359,00.html
Die Schiffsrouten im Nordatlantik sind viel stärker von
Monsterwellen bedroht als bisher vermutet. Einer Studie zufolge,
die SPIEGEL ONLINE vorliegt, kommen die Riesenbrecher im
Nordatlantik weltweit am häufigsten vor. Auch die Nordsee bleibt
nicht von ihnen verschont.
[...]
--
Jürgen Ernst Günther
This is art. We dont smile.
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Juergen Ernst Guenther wrote:
> Neue Radarmessungen:
>
> http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,470359,00.html
>
Ach was? Auch Kreuzfahrtschiffe sind bedroht? Dabei sind die doch mit
scharfem Blick auf die Seetuechtigkeit gebaut.
--Folki
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
> Die Riesen kommen offenbar sogar in der Nordsee vor.
das stimmt mich jetzt aber doch nachdenklich???!
>Das Randmeer des Atlantiks galt bisher als monsterwellenfreie Zone:
>Zu klein erschien es Experten, um von Wogen gewaltiger Höhen
>heimgesucht
>zu werden.
>Doch das war offenbar ein Irrtum:
>In einem Sturm am 1. November vergangenen Jahres zerstörte eine Welle
>ein 15 Meter hoch
>gelegenes Deck der Forschungsplattform "Fino" 45 Kilometer
nördlich von
>Borkum.
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Moin,
Reinhard Nickel schrieb:
>> Die Riesen kommen offenbar sogar in der Nordsee vor.
>
> das stimmt mich jetzt aber doch nachdenklich???!
Bei entspechendem Zeitraum von Orkan aus einer Richtung kommen auch
sogenannte "Drei Schwestern" in der Nordsee vor, das ist am ehesten
einer
Monsterwelle gleichzusetzen. Ach ja die Welle wird ja von Wellental bis
Wellenspitze gemessen damit sind wir nämlich, da es sich ja grob gesagt
um eine Sinuskurve handelt, bei nur noch 7,5m über der Null-Linie sprich
dem Wasserpegel ohne Wellen.
> >Doch das war offenbar ein Irrtum:
> >In einem Sturm am 1. November vergangenen Jahres zerstörte eine
Welle
> >ein 15 Meter hoch gelegenes Deck der Forschungsplattform
"Fino" 45
> >Kilometer nördlich von Borkum.
Komisch ist nur, das man auf der Webseite der Plattform nichts davon liest:
http://www.fino-offshore.de/
Im übrigen titelte die Bild Anfang November letzten Jahres etwas von
einer 15m Monsterwelle in der Elbmündung. Wobei es sich da wohl um einen
Datenübertragungsfehler in der Funkübertragung der Meßdaten
zwischen
Wave-rider und Landstation handelte, denn weder die vorherigen noch
die nachfolgenden Werte, die im übrigen automatisch stündlich
übertragen werden, wiesen solche Anomalien auf. Die Meßdaten sind
übrigens beim BSH ständig online verfügbar:
http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Seegang/ELB.jsp
Urteil: verfühtes Sommerloch beim Spiegel
Grüße
Andreas
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Andreas Lange wrote:
> Moin,
> Reinhard Nickel schrieb:
>>> Die Riesen kommen offenbar sogar in der Nordsee vor.
>>
>> das stimmt mich jetzt aber doch nachdenklich???!
> Bei entspechendem Zeitraum von Orkan aus einer Richtung kommen auch
> sogenannte "Drei Schwestern" in der Nordsee vor, das ist am
ehesten einer
> Monsterwelle gleichzusetzen. Ach ja die Welle wird ja von Wellental bis
> Wellenspitze gemessen damit sind wir nämlich, da es sich ja grob
gesagt
> um eine Sinuskurve handelt, bei nur noch 7,5m über der Null-Linie
sprich
> dem Wasserpegel ohne Wellen.
>> >Doch das war offenbar ein Irrtum:
>> >In einem Sturm am 1. November vergangenen Jahres zerstörte
eine Welle
>> >ein 15 Meter hoch gelegenes Deck der Forschungsplattform
"Fino" 45
>> >Kilometer nördlich von Borkum.
> Komisch ist nur, das man auf der Webseite der Plattform nichts davon
liest:
> http://www.fino-offshore.de/
stuff deleted
> Urteil: verfühtes Sommerloch beim Spiegel
Das sehe ich nicht so. Es gab vor einigen Jahren eine Dokumentation von der
BBC in 2 Teilen, wo dem Phänomen der "Freak Waves" nach der
Chaostheorie und
der linearen Wellentheorie nachgegangen worden ist.
Fazit: Die lineare Wellentheorie, die von den Schiffbauern benutzt wird, ist
überholt = falsch. Nach ihr kommt es alle 10.000 Jahre zu einer 30 m hohen
Welle. Die maximale Wellenhöhe betragt danach ca. 15 m.
Die Wellen nach der Chaostheorie erklären Wellen bis 30 m Höhe mit
einem viel
steileren Anstieg = Wasserwand. Eine Beobachtung per Radarsatellit hat auf
den Weltmeeren viele von diesen 30-m-Monstern entdeckt. Die MS Bremen von
Hapag-Lloyd hat so ein Monster mit Glück überlebt. Auf der
Brücke waren alle
Fenster eingeschlagen worden - ca. 30 m hoch.
II. Teil: Es gibt die Möglichkeit von Mega-Tsunamis, wenn auf der Insel
La Palma eine Flanke von mehreren Billionen Tonnen Gestein ins tiefe Meer
ruscht. Der Mega-Tsunami könnte mehrere 100 m (hundert m) hoch sein und
die
meisten Städte an der amerikanische Ostküste von Boston bis nach
Florida
zerstören.
In Alaska hat es durch einen Gebirgsabriß in der Letuya-Bay einen
derartigen
Mega-Tsunami gegeben (http://science.orf.at/science/news/16065) mit einer
Wellenhöhe von ca. 500 m.
HL
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Hans Lehmann wrote:
>
> II. Teil: Es gibt die Möglichkeit von Mega-Tsunamis, wenn auf der
Insel
> La Palma eine Flanke von mehreren Billionen Tonnen Gestein ins tiefe Meer
> ruscht.
Du meinst die Cumbre Vieja? Ein Artikel aus der FAZ vom
Dezember 2004 (liegt hier als Scan vor, moechte ich aber
lieber nicht ins Netz stellen) schaetzt die maximale Ge-
steinsmenge auf 500 Milliarden Tonnen.
> Der Mega-Tsunami könnte mehrere 100 m (hundert m) hoch sein und die
> meisten Städte an der amerikanische Ostküste von Boston bis nach
Florida
> zerstören.
Nach obiger Quelle waere die Welle direkt am Entstehungs-
ort 650 m hoch, an der marokkanischen Kueste 100 m und in
New York 25 m. Man rechnet an der Ostkueste mit Zerstoe-
rungen bis 20 km landeinwaerts.
> In Alaska hat es durch einen Gebirgsabriß in der Letuya-Bay einen
derartigen
> Mega-Tsunami gegeben (http://science.orf.at/science/news/16065) mit einer
> Wellenhöhe von ca. 500 m.
Die FAZ sagt, dass die Welle an sich etwa 160 m hoch war,
aber dann am Ufer 524 m hoch auflief.
Christoph
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Moin Hans,
> Das sehe ich nicht so. Es gab vor einigen Jahren eine Dokumentation von
der
> BBC in 2 Teilen, wo dem Phänomen der "Freak Waves" nach der
Chaostheorie und
> der linearen Wellentheorie nachgegangen worden ist.
> Fazit: Die lineare Wellentheorie, die von den Schiffbauern benutzt wird,
ist
> überholt = falsch. Nach ihr kommt es alle 10.000 Jahre zu einer 30 m
hohen
> Welle. Die maximale Wellenhöhe betragt danach ca. 15 m.
> Die Wellen nach der Chaostheorie erklären Wellen bis 30 m Höhe
mit einem viel
> steileren Anstieg = Wasserwand. Eine Beobachtung per Radarsatellit hat auf
> den Weltmeeren viele von diesen 30-m-Monstern entdeckt. Die MS Bremen von
> Hapag-Lloyd hat so ein Monster mit Glück überlebt. Auf der
Brücke waren alle
> Fenster eingeschlagen worden - ca. 30 m hoch.
> II. Teil: Es gibt die Möglichkeit von Mega-Tsunamis, wenn auf der
Insel
> La Palma eine Flanke von mehreren Billionen Tonnen Gestein ins tiefe Meer
> ruscht. Der Mega-Tsunami könnte mehrere 100 m (hundert m) hoch sein
und die
> meisten Städte an der amerikanische Ostküste von Boston bis nach
Florida
> zerstören.
erkläre doch mal bitte wie du in einem Seegebiet wie der Nordsee Wellen
höher 30 m erzeugen willst, das es in Gebieten wie Hauptmeeren Atlantik,
Pazifik und Indischen Ozean durchaus solche Freakwaves gibt wird ja nicht
bestritten, auch das bei einer Wellenmessung auf einer Bohrplattform die
sich aber in einem Gebiet befunden hat, das man eigentlich mehr zum
Nordatlantik zählt ist auch bekannt.
> In Alaska hat es durch einen
Gebirgsabriß in der Letuya-Bay einen
> derartigen Mega-Tsunami gegeben
> (http://science.orf.at/science/news/16065) mit einer
Wellenhöhe von ca.
> 500 m.
So etwas hat es auch vor Norwegen gegeben, jedoch würde sich ein Tsunami
dieser Größenordnung bereits an der Schelfkante brechen.
Grüße
Andreas
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Moin Hans,
> Das sehe ich nicht so. Es gab vor einigen Jahren eine Dokumentation von
der
> BBC in 2 Teilen, wo dem Phänomen der "Freak Waves" nach der
Chaostheorie und
> der linearen Wellentheorie nachgegangen worden ist.
> Fazit: Die lineare Wellentheorie, die von den Schiffbauern benutzt wird,
ist
> überholt = falsch. Nach ihr kommt es alle 10.000 Jahre zu einer 30 m
hohen
> Welle. Die maximale Wellenhöhe betragt danach ca. 15 m.
> Die Wellen nach der Chaostheorie erklären Wellen bis 30 m Höhe
mit einem viel
> steileren Anstieg = Wasserwand. Eine Beobachtung per Radarsatellit hat auf
> den Weltmeeren viele von diesen 30-m-Monstern entdeckt. Die MS Bremen von
> Hapag-Lloyd hat so ein Monster mit Glück überlebt. Auf der
Brücke waren alle
> Fenster eingeschlagen worden - ca. 30 m hoch.
> II. Teil: Es gibt die Möglichkeit von Mega-Tsunamis, wenn auf der
Insel
> La Palma eine Flanke von mehreren Billionen Tonnen Gestein ins tiefe Meer
> ruscht. Der Mega-Tsunami könnte mehrere 100 m (hundert m) hoch sein
und die
> meisten Städte an der amerikanische Ostküste von Boston bis nach
Florida
> zerstören.
erkläre doch mal bitte wie du in einem Seegebiet wie der Nordsee Wellen
höher 30 m erzeugen willst, das es in Gebieten wie Hauptmeeren Atlantik,
Pazifik und Indischen Ozean durchaus solche Freakwaves gibt wird ja nicht
bestritten, auch das bei einer Radarmessung eine Welle von 15 Metern
auf einer Bohrplattform aufgezeichnet wurde, dies hat sich aber in einem
Gebiet abgespielt, das man eigentlich mehr zum Nordatlantik
zählt ist auch bekannt.
> In Alaska hat es durch einen
Gebirgsabriß in der Letuya-Bay einen
> derartigen Mega-Tsunami gegeben
> (http://science.orf.at/science/news/16065) mit einer
Wellenhöhe von ca.
> 500 m.
So etwas hat es auch vor Norwegen gegeben, jedoch würde sich ein Tsunami
dieser Größenordnung bereits an der Schelfkante brechen. Was man
hier
hätte wäre ein durch das Nachlaufen bedingtes Uberflutungsbild aber
keine Brecher in Tsunami Größe vor Sylt, der Fernsehfilm war arg an
den
Haaren gezogen.
Grüße
Andreas