[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Andreas Lange wrote:
> Moin Hans,
>> Das sehe ich nicht so. Es gab vor einigen Jahren eine Dokumentation
von der
>> BBC in 2 Teilen, wo dem Phänomen der "Freak Waves" nach
der Chaostheorie und
>> der linearen Wellentheorie nachgegangen worden ist.
>> Fazit: Die lineare Wellentheorie, die von den Schiffbauern benutzt
wird, ist
>> überholt = falsch. Nach ihr kommt es alle 10.000 Jahre zu einer
30 m hohen
>> Welle. Die maximale Wellenhöhe betragt danach ca. 15 m.
>> Die Wellen nach der Chaostheorie erklären Wellen bis 30 m
Höhe mit einem viel
>> steileren Anstieg = Wasserwand. Eine Beobachtung per Radarsatellit hat
auf
>> den Weltmeeren viele von diesen 30-m-Monstern entdeckt. Die MS Bremen
von
>> Hapag-Lloyd hat so ein Monster mit Glück überlebt. Auf der
Brücke waren alle
>> Fenster eingeschlagen worden - ca. 30 m hoch.
>> II. Teil: Es gibt die Möglichkeit von Mega-Tsunamis, wenn auf der
Insel
>> La Palma eine Flanke von mehreren Billionen Tonnen Gestein ins tiefe
Meer
>> ruscht. Der Mega-Tsunami könnte mehrere 100 m (hundert m) hoch
sein und die
>> meisten Städte an der amerikanische Ostküste von Boston bis
nach Florida
>> zerstören.
> erkläre doch mal bitte wie du in einem Seegebiet wie der Nordsee
Wellen
> höher 30 m erzeugen willst, das es in Gebieten wie Hauptmeeren
Atlantik,
> Pazifik und Indischen Ozean durchaus solche Freakwaves gibt wird ja nicht
> bestritten, auch das bei einer Radarmessung eine Welle von 15 Metern
> auf einer Bohrplattform aufgezeichnet wurde, dies hat sich aber in einem
> Gebiet abgespielt, das man eigentlich mehr zum Nordatlantik
> zählt ist auch bekannt.
http://en.wikilib.com/wiki/Draupner wave
Die Radarmessung von der Bohrinsel in 1995 hatte eine Wellenhöhe von 26 m
ergeben.
Hans
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Andreas Lange wrote:
> Moin Hans,
> erkläre doch mal bitte wie du in einem Seegebiet wie der Nordsee
Wellen
> höher 30 m erzeugen willst, das es in Gebieten wie Hauptmeeren
Atlantik,
> Pazifik und Indischen Ozean durchaus solche Freakwaves gibt wird ja nicht
> bestritten, auch das bei einer Radarmessung eine Welle von 15 Metern
> auf einer Bohrplattform aufgezeichnet wurde, dies hat sich aber in einem
> Gebiet abgespielt, das man eigentlich mehr zum Nordatlantik
> zählt ist auch bekannt.
http://www.math.uio.no/~karstent/seminarV05/Haver2004.pdf
Wenn Du mit einem Schiff in einem Wellental bist, ist Dir die mittlere
Höhe
der Sinusfunktion von Wellen ziemlich egal. Die Wellenhöhe wird eben
anders
gemessen.
Hans
[spon] Monsterwellen bedrohen Schiffe im Nordatlantik
Moin Hans,
Hans Lehmann schrieb:
>
>> erkläre doch mal bitte wie du in einem Seegebiet wie der Nordsee
Wellen
>> höher 30 m erzeugen willst, das es in Gebieten wie Hauptmeeren
Atlantik,
>> Pazifik und Indischen Ozean durchaus solche Freakwaves gibt wird ja
nicht
>> bestritten, auch das bei einer Radarmessung eine Welle von 15 Metern
>> auf einer Bohrplattform aufgezeichnet wurde, dies hat sich aber in
einem
>> Gebiet abgespielt, das man eigentlich mehr zum Nordatlantik
>> zählt ist auch bekannt.
>
Dieser Bereich wird zwar der Nordsee geographisch zugeordnet unterligt
aber den Wellen und Windbedingungen des Nordatlantiks außerdem sind dort
Wassertiefen größer 100 m anzutreffen, die im Bereich der
Deutschenbucht und südlichen Nordsee nicht findest, eine Welle wie die
auf der Plattform Draupner gemessene würde im Bereich vor Borkum zu einer
Grundsee führen, da die Wassertiefe dort wesentlich geringer ist. Du
solltest Di bevor du solchen Berichten wie beim SPON glauben schenkst Dir
auch mal mit einem Blick in die Seekarte die realen Wassertiefen klar
machen
> Die Radarmessung von der Bohrinsel in 1995 hatte eine Wellenhöhe von
26
> m ergeben.
Wobei die reale Höhe des Wavecrest bei knapp 16 m über der Bezugs
Null
linie lag, soviel zum scheinbare und wahre Wellenhöhe. Sei gewiss ich
habe in meinem Leben auf See schon den einen oder anderen schweren Sturm
und auch Orkan abgewettert, manchmal muss man halt auch wissen wo man
sich unter Landdeckung verziehen kann, oder wann es sinnvoll ist mal einen
oder 2 Tage liegen zu bleiben.
Grüße
Andreas