« Powrót do strony głównej...


Zurück von der Euregioregatta (kurz)

Autor: Ignatios Souvatzis

5 Wettfahrten, gut gehalten mit Potential nach oben bei mehr
Konzentration, vom Clubkollegen knapp geschlagen weg. eines OCS
bei der 4. Wettfahrt.

Hätt man sich ja denken können, dass es nicht gut sein kann, eine
ganze Bootslänge vor Jan-Willem Lanser zu starten, und zumindest
mal einen Blick zurück auf das Startschiff werfen können, wo ein
armes Startcrewmitglied 4 Minuten lange das X in die Höhe halten
mußte. Ohne Wäscheklammern.

Und der doofe Kurzschluß im Anhänger ist wieder da.

Details später.

-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/



Zurück von der Euregioregatta (kurz)

Autor: Wilk Morski



Zurück von der Euregioregatta (kurz)

Autor: Ignatios Souvatzis

Euregio-Regatta 2007
====================

Zurück von der Rheinwoche[1] hatte ich Leuchten und Stecker des Anhängers
auseinandergebaut, nichts verdächtiges gesehen oder gemessen, und am Ende
den Anhänger ans Auto angeschlossen und keinen Kurzschluß gesehen und mit
den Achseln gezuckt. Ich mochte nicht ausschliessen, dass eine der beiden
Doppelfadenlampen schräg gesessen hat und die 10A-Sicherung für Rück- und
Standlicht links mal eben die 80 W Bremslicht mitversorgen musste... also
fuhren Dieter und ich am Samstagmorgen frohen Mutes (mit zusätzlicher Er-
satzsicherung) gen Roermond...

Auf Hatenboer angekommen ging ich in das Regattabureau, bezahlte noch die
bestellten Mahlzeiten, und bekam ein Päckchen mit Sonnenschutzlippenstift
sowie den Segelanweisungen in der deutschsprachigen Version.

Vor lauter Überschwang, mit eigenem Heißstropp gekommen zu sein, ging ich
dann direkt das einkranen an. Der Havenmeester empfahl aber, den Anhänger
doch an Land zu lassen. Also erstmal die Spanngurte lösen und dann ab ins
Wasser mit dem Boot. Der erste zugewiesene Liegeplatz war leider besetzt,
schon der zweite war frei. Wir mußten noch den Mast stellen und die Segel
anschlagen, dann ging es auch schon zum Skippersmeeting. Je ein Vertreter
vom SVNRW und des lokalen Clubs wechselten sich mit den Ansagen ab, damit
alle 77 anwesenden Steuerleute optimal informiert wurden.

Die Zestienkwadraat war in Roermond mit 30 Booten die größte Einzelklasse.
Auf der Rheinwoche waren wir mit 6 Booten nur die drittgrößte gewesen. Wir
bildeten die erste (von fünf) Startgruppen, also gings schnell hinaus auf
das Wasser.

Im Hafen war der Wind noch schwach, aber draußen zunächst frisch genug, um
ordentlich segeln zu können. Der erste Start gelang uns mässig, dafür aber
das eine oder andere Tonnenmanöver, so dass wir als 18. durchs Ziel gingen.

Bei der zweiten Wettfahrt konnten den 19. Platz erreichen. Bei der dritten
Wettfahrt legten wir einen Massenfrühstart hin und mußten dann warten, bis
alle anderen Startgruppen weg waren - zu allem Überfluss schlief auch noch
der Wind fast ein, so dass diese Wettfahrt recht lange dauerte; zum Schluß
stellte sich ein merkwürdiges Entenquaken, das ich zu hören vermeinte, als
ein Regattaleitungsboot neben der eigentlich drittletzten Tonne heraus, wo
wir die Bahnverkürzungsflagge bewundern durften und gezeitet wurden. Durch
den schwachen Wind konnten wir dann bedenkenlos unter Segel bis in die Box
fahren.

Insgesamt waren wir mit den Plätzen 18,19 und 24 bis dahin die 18. Nicht
schlecht für unsere Verhältnisse.

Das Abendprogramm sah ein mehrgängiges Barbeque mit eingien Beilagen vor.
Dazu gab es Musik in der Bootshalle, Fußballkunstvorführungen der
anwesenden Seglerjugend, und später Musik und Tanz im Clubheim der RRZV -
was wir aber nicht lang ausnutzten.

Der Sonntag begann mit einem wenig besuchten, aber guten Frühstück - nur
zwanzig Frühstücke waren bestellt worden. Derart gestärkt ging es wieder
in die Bootshalle, zum Skippersmeeting, dann auf Wasser. Zunächst gab es
wieder einen Massenfrühstart und Gesamtrückruf. Beim zweiten Startversuch
gelang es uns dann, in eine Lücke an der Steuerbordseite der Startlinie
direkt vor Jan-Willem Lanser vorzustoßen. Zu diesem Zeitpunkt dachten
wir uns nichts dabei. Die Zeit lief ab, die Schoten wurden dichtgeholt,
wir kamen mit wechselndem Manöver- und Winderfolg gleich hinter Michael
ins Ziel.

Beim zweiten Start waren wir zunächst nicht so weit vorn, konnten aber
durch beharrliches Fahren am Ende sogar noch vor Michael durchs Ziel
kommen, der die ganze Zeit vor uns gewesen war. Dieter meint, bei der
letzten Tonne hätte ich anders fahren müssen und noch drei Plätze weiter
vorne enden können. Mag sein, ich war total ausgedörrt und wohl nicht
mehr konzentriert und hatte ihn mißverstanden. Vor und während des
Mastlegens sowie hinterher, im Clubhaus beim warten, habe ich jedenfalls
halbliterweise Mineralwasser in mich hineingeschüttet.

Bei der Siegerehrung wurden wir dann auf Platz 23 gleich hinter Michael
angekündigt. Ich lasse mir also bei der Wettfahrtleiterin die Liste
zeigen, und sehe ein dickes dsq in der vierten Sonntagswettfahrt. "Wie
kam denn das?" - "War wohl etwas zu früh, und nicht zurückgefahren.
Und ich habe vier Minuten lang den Einzelrückruf hochgehalten, ohne
Wäscheklammern!" O nein! Ich Torfnase! Man sollte sich eigentlich etwas
dabei denken, wenn man eine Bootslänge plus ein paar Handbreit vor
Jan-Willem startet, und zumindest einen Blick auf das Startschiff
werfen.... Insgesamt war dann Michael 2 Punkte vor uns gewesen.
Jan-Willem Lanser ist übrigens auf Platz 3 gelandet.

Und der doofe Kurzschluß im Anhänger ist wieder da.

Es hat aber trotzdem Spaß gemacht.


[1]

--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/