Americas - waaas???
Americas - wie???
Der Americas Cup, eine stolze Veranstaltung mit Tradition, ein
hochtechnisiertes Rennen, Sport auf h
Americas - waaas???
Americas - waaas???
On Tue, 05 Jun 2007 08:53:01 -0700, Arne wrote in
de.rec.sport.segeln:
>von den wenigsten Interessierten empfangen werden können. Immerhin im
>Internet kann man sich in einen Live-Stream einhaken, der die Bilder
>in bescheidener Auflösung live ins heimische Wohnzimmer bringt,
>kommentiert von der einschläfernden Stimme eines schläfrigen
>Kommentators.
Das war echt das härteste. Zwar hatte ich den Vorzug, mittels
Linux-VDR auch die nächtlichen und sonstwann ausgestrahlten Berichte
nachträglich zu gucken, aber allein diesem Menschen zuzuhören, war
eine Strafe. Die --------- Satzteile ------------------------- durch
lange -----------------Pausen von -------------------ein
--------------ander - - zu , da hatte man noch vor dem Ende des
Satzes den Überblick verloren, wovon er eigentlich erzählen wollte.
Zwischendurch wechselte die Bildregie dann auch schon mal den
Schauplatz, sprich, die Regattabahn. Meistens, wenn es gerade in
irgendeiner Weise interessant wurde, Wendetonne oder wegknackender
SpiBaum oder - das einzig Aufbewahrenswerte war dieser
Wahnsinnskringel um die Zieltonne mit immer noch einer halben
Schiffslänge Vorsprung.
Und zum Langsamsprech kam noch, daß der Moderator sich ca. 10 Sätze
bereitgelegt hatte, die er immer und immer wieder wiederholte. Andere
Sätze gab es nicht. Andere Informationen auch nicht. Dazu zählte die
Mitteilung, daß die Kielbombe 20 Tonnen wiegt, daß Boot XY seinen
Taktiker in den Mast geschickt hat, damit er nach Wind sucht, und daß
die Chinesen hinterhersegeln. Wer hat den bloß ausgesucht?
>Von Faszination der Rennen, von Spannungsüberschlag und
>Hautnahkribbelfeeling keine Spur. Ein marketingtechnisches Desaster,
>anders kann man es nicht nennen.
ACK. Auch von Seiten der Reeder. Mal ein (Live-)Interview mit Magg
oder Vrolijk, einfachste journalistische Handgriffe, hätte man
erwarten können. Nichts.
>
>Besser machen. Beim nächsten Mal. Sofern es denn ein nächstes Mal
>gibt.
Tretboot. Ullrich zabelt sich gegen die Tide bei den Needles ab oder
so. Oder die Grinder werden durch umgeschulte Epo-chemachende
Laborfiguren abgelöst.
Aber nicht nochmal Tour de Trance!
Gruß,
U.
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Arne wrote:
> haben mit geringen Mitteln ein respektables Ergebnis ersegelt, auch
> wenn die Halbfinals von Teams betritten wurden, deren Budget im
> dreistelligen Euro-Bereich liegt.
Jetzt bin ich verwirrt. Dreistelliger Euro-Bereich? Damit bin ich bei
der Rheinwoche und der Euregioregatta angetreten, das Boot nicht
mitgerechnet - das war schon letztes Jahr.
-is
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Mein Gott Arne,
> Der Americas Cup, eine stolze Veranstaltung mit Tradition, ein
> hochtechnisiertes Rennen, Sport auf höchstem Niveau. Eine Sportart,
> die in Deutschland von einigen hunderttausend Menschen betrieben wird,
> kein Vergleich zu Biathlon, Skifliegen oder Gewichtheben, schon aber
> zu Handball oder Fußball.
<snip>
nie nich!
Bei so vielen, eigenen Geburtswehen der deutschen Cupper mußte
die Veranstaltung, hier am Schirm, in die Hose gehen.
Der Hammer war die nie endene Flaute am Anfang der Veranstaltung,
die durch unsere GEZ-Fernsehanstalten, mit ihren unqualifizierten Kom-
mentatoren, zu Grabe getragen wurde.
Der AC ist derzeit für den deutschen Cupper und die Medien, einfach ne
Nummer zu groß.
Lassen wir dieses elitäre Ereignis den Profis und wenden uns lieber
der Kieler Woche zu, denn da kann jeder mit.....und wenns nur beim
Fest auf grünem Rasen ist. ;-)
Ahoj
>*))>><
Holstein. ;-(
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Heinz-Joachim Spott meinte:
> Der AC ist derzeit für den deutschen Cupper und die Medien, einfach
ne
> Nummer zu groß.
> Lassen wir dieses elitäre Ereignis den Profis und wenden uns lieber
> der Kieler Woche zu, denn da kann jeder mit.....und wenns nur beim
> Fest auf grünem Rasen ist. ;-)
Genau das ist sicher ein Teil des Dilemmas: Segelsport wird von nicht
wenigen als regionale Nabelschau betrieben.
Nix gegen die diversen "Wochen" an Deutschlands Küsten, aber im
Rest der
Republik werden diese fast nicht wahrgenommen und Regattasport findet
sowieso längst überall statt und de facto sind mittlerweile die
meisten
besseren, deutschen Segler aus irgendwelchen Binnenlanden.
Schümann wohnte bekanntlich zwischenzeitlich südlich des Starnberger
Sees
und in einem Interview sagte (IIRC) Toni Kolb, dass das Wichtigste für
einen Profisegler heutzutage die Nähe eines internationalen
Verkehrsflughafens ist.
Entscheidender ist die professionelle Präsentation im Fernsehen. Dazu
braucht es a.) unterhaltsame Kommentatoren mit solidem Background und b.)
Kameraleute, die ne Ahnung haben, wie man gute Bilder auf dem Wasser
einfängt. Das ist nämlich alles andere als einfach.
--
Gruss,
Tobias.
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Ulrich G. Kliegis schrieb:
> Und zum Langsamsprech kam noch, daß der Moderator sich ca. 10
Sätze
> bereitgelegt hatte, die er immer und immer wieder wiederholte.
Und Du bist Dir sicher, nicht in einem Fußballspiel, kommentiert von
Reinhold Beckmann gelandet zu sein?
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On Thu, 07 Jun 2007 00:55:54 +0200, Matthias Heuer
wrote in de.rec.sport.segeln:
>Ulrich G. Kliegis schrieb:
>> Und zum Langsamsprech kam noch, daß der Moderator sich ca. 10
Sätze
>> bereitgelegt hatte, die er immer und immer wieder wiederholte.
>
>Und Du bist Dir sicher, nicht in einem Fußballspiel, kommentiert von
>Reinhold Beckmann gelandet zu sein?
Bin ich, zumal ich die Stunden in meinem Leben, die ich
fußballspielbeobachternderweise verbracht habe, an meinen Fingern
abzählen kann. Gut, vielleicht muß ich zweimal ansetzen, aber mehr
nicht.
Möglicherweise hat der Langsambuchstabierer aber bei dem Herrn B.
gelernt?
Gruß,
U.
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Ignatios Souvatzis schrieb:
>Jetzt bin ich verwirrt. Dreistelliger Euro-Bereich?
Er meinte dreistelliger Mio-Euro-Bereich.
Beispiel:
Team Germany: 50 Mio-Euro
Alinghi: über 150 Mio-Euro
BMW: über 120 Mio-Euro
Quelle: Aussage von Henning Sohn (Grinder auf der Germany-1) mir
gegenüber am letzten Wochenende auf der Dachterasse vom "Deutschen
Haus" in Valencia :-)
Jürgen
mfg.
... Juergen Fritz
mailto:fritz@albwerk.de
http://www.jfritz.de