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Mittelrhein zwischen Oberwinter und Unkel (Toernbericht) [korrigiert]

Autor: Wilk Morski



Mittelrhein zwischen Oberwinter und Unkel (Toernbericht) [korrigiert]

Autor: Ignatios Souvatzis

Dienstag, 5.9.2007

Meine User sind diese Woche alle auf einem Workshop in der Innenstadt,
und so konnte ich gestern früh Schluß machen. Es ging mit Linienbus
und Straßenbahn nach Ramersdorf, dann in Dieters PKW nach Oberwinter,
auf dass wir den frischen Nordwest nutzten.

Der Außenborder war frisch montiert, da kam eine Schauerfront auf uns zu.
Also erstmal ins Clubhaus - abwarten und Tee trinken.

Danach gings dann weiter, wenn auch der Wind deutlich abgeflaut
war. Segel im Hafen gesetzt, noch unter Motor zur Hafenausfahrt
(0.6km, Motor), um den Hafendamm herum abgefallen, Motor ausgekuppelt,
hurra, wir trieben nicht zurück!

Dann gings erst einmal Zentimeter für Zentimeter vorwärts. Meinen
Clubkollegen, der auf seiner Sangria kurz vor uns ausgelaufen war,
holten wir bei jedem kleinen Lufthauch ein Stück ein, bis wir ihn
sogar überholt hatten - 0.5t beschleunigen mit 16m² Segelfläche
halt deutlich besser als knapp das vierfache mit 35m²...

Er luvte dann an und zog auf die rechte Rheinseite rüber, wo er
sich wieder hochhungerte ... schien aber etwas erfolgreicher zu
sein als wir. Er hatte wohl etwas mehr Wind, wir etwas weniger
Strömung.

Wir nutzten dann die Gelegenheit, mit grossem Abstand zur Schifffahrt
oberhalb des Pegels ebenfalls die Rheinseite zu wechseln, wurden
auf unserer neuen Seite noch von einem Bergfahrer überholt, der
Bitumina hieß und auch so roch, und erreichten dann die Unkeler
Rheinpromenade und die Sangria, an der wir dann vorbeiziehen konnten...
hängen blieben wir erst bei Rheinkilometer 636.55 (er bei ca. 636.7).
(2.55 km, Segel).

Eine Zeitlang trieben wir vor Unkel mal vor, mal zurück. Neben
einer Landungsbrücke, oder gar schräg oberhalb, zentimeterweise
rückwärts treiben ist übrigens recht gewöhnungsbedürftig - steuern
muss man ja immer noch gemäß der FdW (vorwärts). Das hat mich
anfangs doch einige Überwindung gekostet.

Dann kreuzten wir zurück, fuhren unter Segel (aber mit sicherheitshalber
im Leerlauf mitlaufendem Motor) durch die Hafeneinfahrt, bargen
vor Wind das Groß, schlichen uns in die Box und stoppten das Schiff
mit Dieters Schuh und der Heckleine. (3.0 km, Segel).

Toilette und Dusche im Clubgebäude, Benutzung für Leute mit Schlüssel
kostenlos.

War zwar nicht der Saronische Golf, dafür aber ohne einen Urlaubstag!

-is