BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Wolfgang Broeker schrieb:
> Jörg W. Kremer schrub[tm]:
>> Wir hatten es auf Kanal 16 und zusätzlich dem lokalen
Arbeitskanal von
>> Olympia Radio (IIRC Kanal 25) probiert. Eine MMSI hatten wir leider
nicht.
>
> Olympia Radio ist wohl eine Sammelbezeichnung für alle griechischen
> Küstenfunkstellen. Die MMSI lautet 002371000, die Telefonnummer
> +30 210 6001799. Wie bereitet Ihr Eure Törns eigentlich vor?
Frage da Jörg und Johannes, ich war in diesem Fall nur Mitsegler und
Deckshand. Allerdings gab es da eine Cousine, die als Meteorologin in
Athen arbeitet und die dann mangels Funkkontakt via Mobiltelefon
interviewt wurde.
Man muss halt nur die nötigen Kontakte haben, dann erübrigt sich auch
eine Törnvorbereitung. ;-))
Gruß
Thomas
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Wolfgang Kommerell schrieb:
>Mir sind beim Ankern eigentlich immer Deckpeilungen am liebsten - und
>meistens finden sich ja auch geeignete Objekte.
Das ist am bequemsten, stimmt. Solange niemand das angepeilte Licht
ausmacht :-)
Was ich eigentlich meinte, aber nicht dazugeschrieben hatte:
Eine stehende Peilung eines möglichen Kollisionsgegners festzustellen
geht mit nichts schneller als mit einem um den Hals hängenden
Handpeilkompass.
Grüße,
Heiko
--
Navigare necesse est.
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Heiko Eckenreiter wrote:
> Was ich eigentlich meinte, aber nicht dazugeschrieben hatte:
> Eine stehende Peilung eines möglichen Kollisionsgegners festzustellen
> geht mit nichts schneller als mit einem um den Hals hängenden
> Handpeilkompass.
Sehe ich auch so. Und auch zur Navigation ist mir der Handpeilkompass
häufig lieber, als das Peilfernglas.
W.
--
Non disperdere il vetro nellambiente.
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
>> Ja. Ich kenne den Trick, das Funkgerät bei der Übernahme der
Yacht zu
>> prüfen. ;-)
>
> Nun mal raus damit: wie machst Du das?
Rhetorische Frage. Schlaf mal ne Nacht drüber, dann fällt Dir auch
selbst ein, wie man sowas machen könnte.
Gruß,
Joachim
--
Der Preis, den die Freiheit kostet, heißt Verantwortung.
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Jörg W. Kremer schrieb:
>
> Resultat: von all den Vorhersagen hat für den Argolischen Golf so gut
wie
> gar nichts und für den Saronischen Golf kaum etwas gestimmt. Ein
Beispiel
> waren Internet-Vorhersagen für den 05.09.07 von 2-3 Bft. aus S bis SW
- und
> wir hatten 6-7 Bft. aus NW!
Das stand so aber auch im Radspieler. Das einzig zuverlässige an
Wetterberichten in der Region ist die Tatsache, dass sie nie zutreffend
sind. ;-)
Gruß
Thomas
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Heiko Eckenreiter wrote:
> Solange niemand das angepeilte Licht ausmacht :-)
Oder sich dieses als nicht unbedingt ortsfest erweist.
Manfred
sich da an eine gewisse Situation in .gr erinnernd
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Am Fri, 21 Sep 2007 22:56:45 +0200 schrieb Jörg W. Kremer:
> Nur der Vollständigkeit halber: die Zeiten für die
regelmäßigen
> UKW-Wettervorhersagen über Olympia Radio standen in unseren
> Charterunterlagen. Aber leider war das Signal fast überall so schwach
(oder
> sowohl unsere Funkanlage als auch das Handfunkgerät so schlecht),
dass wir
> oft kaum etwas empfangen bzw. verstanden haben. Etwas geholfen hat der
> "Heikell", in dem die genauen Bezeichnungen sowie die
Reihenfolge der
> Vorhersagegebiete des griechischen Wetterdienstes stehen - so konnten wir
> uns immer wieder "synchronisieren".
[kopfkratz] Das klingt interessant.
[Synchronisieren...] Naja.
> Zusätzlich kennen wir jemanden, der beim griechischen Wetterdienst
arbeitet:
> da haben wir über Mobiltelefon die Tagesvorhersagen eingeholt. Und
dann sind
> wir ab und zu noch ins Internetkaffee und in der zweiten Törnwoche
gabs
> SMS-Reports von Thomas.
Dunnrluetzchen! Jetzt weiss ich, was der Passat gefehlt hat
> Resultat: von all den Vorhersagen hat für den Argolischen Golf so gut
wie
> gar nichts und für den Saronischen Golf kaum etwas gestimmt. Ein
Beispiel
> waren Internet-Vorhersagen für den 05.09.07 von 2-3 Bft. aus S bis SW
- und
> wir hatten 6-7 Bft. aus NW!
Nuja, ich ueberlege gerade, wie die Kapteins von den legendaeren P-Linern,
nur mit Baromeeter und den entsprechenden meteorologischen (wsn daran
eigentlich logisch?) Karten ausgeruestet, bis nach Australien zum
Weizenholen gekommen sind, wenn Ihr schon in Griechenland auf der "nassen
Wiese" solche Sorgen hattet?
Klaro, die Adria vor Jugoslawien (political correct?) ist nicht ohne. Wer
vor dem Auslaufen aber den heimischen Fischer nicht befragt oder beobachtet
(flickt er seelenruhig seine Netze, bleibt lieber drin), oder mal ein
Wetterhandbuch, bei Eurer Zeitnot und mangelnder Musse sei es Euch
verziehen, zu Rate zieht, der darf sich nicht wundern.
> Funk-tionierende Grüße
Technik rulez.
Ich kann definitiv sagen, dass es heute nacht, morgen frueh, spaetestens
morgen abend heftig krachen wird.
Warum?
Ohne Hygrometer, die Locken meiner Frau stehen auf Regen.
Der Wind ist eingeschlafen und wird (Erfahrung) auf Sued drehen.
Der Wetterbericht vom Dienstag(!) liess sowas erahnen.
Die Nachbarn nehmen die flche Hand und schuetteln sie waagerecht (heisst:
es kommt, garantiert, aber wann es kommt...)
Also werde ich heute abend schalken, alle elektrischen und elektronischen
Geraete vom Netz trennen und dann ganz beruhigt in die Koje gehen.
Bringt Euch nicht um!
Edg@r
--
*** Einfach ist genial / fácil es genial ***
Berichte aus Paraguay (Last update: 22. Mai 2007)
http://edgar-warnecke.schmuckfabrik.de
Manchmal unvermeidbare Doppelpostings/-mails, bitte wegschmeissen.
BSU-Bericht 490/06: Atlantis
Am Sat, 22 Sep 2007 00:10:50 +0200 schrieb Joachim Reinke:
>>> Ja. Ich kenne den Trick, das Funkgerät bei der Übernahme
der Yacht zu
>>> prüfen. ;-)
>>
>> Nun mal raus damit: wie machst Du das?
>
> Rhetorische Frage. Schlaf mal ne Nacht drüber, dann fällt Dir
auch
> selbst ein, wie man sowas machen könnte.
Sehe ich auch so.
Notfalls den Nachbarn auf dem Sabbelkanal anquatschen. Wenn man sich selbst
hoert oder Rueckkopplung da ist (wie ich es hasse), sollte die Reichweite
auseichend sein.
Edg@r
--
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