Re: Filmmaterial erlebnispädagogisches Segeln?
On Sun, 18 Nov 2007 20:08:54 +0100, Matthias Voss
wrote in de.rec.sport.segeln:
>> Und überhaupt: Qualitätsmanagement haben die Nazis bestimmt
auch
>> irgendwann mal in irgendeiner Unterunterunterunterbehörde
gemacht.
>
>Stimmt. Das nannte sich REFA
Der Respekt vor den Opfern der Nazis, Stalins, aller totalitären, die
Menschenrechte nichtachtenden Regime sollte alle - alle! - derartigen
Vergleiche und Gleichsetzungen verbieten. Wer dieses - ich postuliere:
in jedem Fall, es ist kalkulierte Provokation - gegen besseres Wissen
tut, macht sich nicht nur selbst unglaubwürdig, sondern schadet auch
denen, die heute Hilfe nötig haben, ohne auch nur im entferntesten in
der Nähe der o.g. Opfer zu stehen.
Gruß,
U.
Re: Filmmaterial erlebnispädagogisches Segeln?
Re: Filmmaterial erlebnispädagogisches Segeln?
On Sun, 18 Nov 2007 22:22:27 +0100, hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann)
wrote in de.rec.sport.segeln:
>Unser Bürgermeister tut es nicht. Und ich wüßte nicht,
warum ich einen
>Sozialarbeiter mit einem (oder wegen eines) Präsentkorb(es) mein
>häusliches Umfeld analysieren lassen sollte. Stehen frischgebackene
>Eltern unter Generalverdacht?
Wenn man es Partizipation nennt und die Verantwortung derer, die diese
ernstnehmen, dahin unterstützt, daß denen geholfen werden kann, die
es
nötig haben, die aber dazu erst einmal erkannt werden müssen, wenn
man
es dann vielleicht etwas weniger invasiv nicht analysieren, sondern
sich ein Bild machen nennt, dann kann man diesem Ansatz zumindest
gewisse Sympathien entgegenbringen. Die Grenze zum Mißbrauch, da gebe
ich Dir putativ recht, ist da allerdings schnell erreicht und
überschritten. Vor solchen Verwicklungen sicher zu sein, ist wohl kaum
möglich.
Übrigens haben wir buiV, als ich noch iV war und dort die Jugendarbeit
strukturierte, einige Jugendliche als Mitglieder der Jugendabteilung
gehabt, die aus, gelinde gesagt, ziemlich schwierigen häuslichen
Verhältnissen kamen und unsere Betreuer vor entsprechende Probleme
stellten.
Erstens war für mich erstaunlich, daß die überhaupt von sich
aus zu
uns in den Verein kamen, daß sie bei allem Andersverhalten aber doch
Ankopplungsstellen anboten, wo wir sie akzeptieren konnten.
Zweitens: Als sie erfuhren, daß da Leute waren, die ihnen nicht als
erstes zeigten, daß sie Scheißtypen waren, sondern ihnen mit
Höflichkeit und respektvoller Distanz begegneten, erweiterten sie ihr
eigenes Angebot.
Wegen der nur sporadischen Termine war leider keine systematische
Vertiefung möglich, aber schon die Tatsache, daß sie
regelmäßig
anwesend waren, war ein gutes Zeichen. Vielleicht war auch gut, daß
wir keine Ansprüche hatten, aber zeigten, daß wir ihre Angebote
wahrnahmen und aufgriffen. Sicher waren das nun nicht gerade "welcher
vonne härtesten", aber für nen kostenlosen Ehrenamtlerjob haben
unsere
Betreuer das wirklich super hingekriegt.
Wohlgemerkt Segelkursbetreuer, keine SozPäd.
Gruß,
U.
Re: Filmmaterial erlebnispädagogisches Segeln?
Ulrich G. Kliegis wrote:
> On Sun, 18 Nov 2007 20:08:54 +0100, Matthias Voss
> wrote in de.rec.sport.segeln:
>
>
>
>>>Und überhaupt: Qualitätsmanagement haben die Nazis
bestimmt auch
>>>irgendwann mal in irgendeiner Unterunterunterunterbehörde
gemacht.
>>
>>Stimmt. Das nannte sich REFA
>
>
> Der Respekt vor den Opfern der Nazis, Stalins, aller totalitären, die
> Menschenrechte nichtachtenden Regime sollte alle - alle! - derartigen
> Vergleiche und Gleichsetzungen verbieten. Wer dieses - ich postuliere:
> in jedem Fall, es ist kalkulierte Provokation - gegen besseres Wissen
> tut, macht sich nicht nur selbst unglaubwürdig, sondern schadet auch
> denen, die heute Hilfe nötig haben, ohne auch nur im entferntesten in
> der Nähe der o.g. Opfer zu stehen.
>
Knnast du mal bitte näher erläutern, was du eigentlich
meinst? Ich verstehe kein Wort.
Gruß,
Matthias