Schräglage bei U-Booten?
D.Harms wrote:
> Nein. Die Schräglage ist nötig weil die Räder glitschen.
(Täten sie das
> nicht, bestünde kein Bedarf den Schwerpunkt zu verschieben).
Also hier wird es komisch. Sicher haben alle Räder mehr oder
weniger Schlupf, aber das hat genau Nichts mit der
Schräglage zu tun.
Oder hast du beim Burnout Schräglage?
> Wie soll ich sonst in die Kurve kommen?
Ich rate, am besten zu Fuss.
> Kann man nicht? Oh. Dann bastel mal einen Stoppie, drehe dabei das Krad um
> 90° und setze das angetriebene Hinterrad wieder auf. Woher kommt nun
die
> richtungsändernde Kraft?
Das geht ein einfachsten durch Powerslide in Kurven, wie
Barry Sheene das als erster demonstriert hat. Dazu braucht
man keinen Affentanz.
> In Hamburg gibt es die Schiffbau-Versuchsanstalt,die schon damals von
> Blohm und Voss für den U-Boot Bau genutzt wurde.
Gehört doch zur Uni Harburg, oder?
Gruß,
Matthias
Schräglage bei U-Booten?
Schräglage bei U-Booten?
D.Harms wrote:
>
>>>> Die einzige Kraft,die ein Motorrad in
Schräglage versetzt,resultiert
>>>> aus
>>>> der Schwerpunktverlagerung durch den Fahrer.
>>>
>>>
>>> Nein.
>>> GruÃź,
>>> Matthias
>
>
> Beim Auto vergrÃ¶Ãźern die eingelenkten
Vorderräder den Reibungswiderstand
> an der Kurvenseite.Bei einem Motorrad erzeugt der Fahrer diesen
> Widerstand durch Schräglage.Es sei denn,es handelt sich um
eine Maschine
> mit Beiwagen.
Du vergleichst Ã
Schräglage bei U-Booten?
D.Harms wrote:
> "HC Ahlmann" schrieb im Newsbeitrag
> news:1i8ezsd.zhe60w1s11h3kN%hc.ahlmann@gmx.de...
Einleitungszeile, bitte.
> > D.Harms wrote:
> >
> >> Das Motorrad legt sich dann, wenn der Fahrer sich legt
> >
> > Ja.
Da ist ein Witz an Dir vorbeigerauscht.
> >> und dadurch den Schwerpunkt verlagert
> >
> > a) Nein. Leg Dich auf den Tank, das Krad legt sich nicht nach vorn.
>
> Tut es doch!
Leg Dich mal soweit zur Seite wie auf den Tank, vergleiche. Verlagern
nach vorn ist vernachlässigbar in der Größe und führt idR.
nicht zum
Kippen um die Nickachse.
> > b) Nein. Räder glitschen auch ohne Verlagern des Fahrers.
>
> Weil die Räder glitschen,fährt das Motorrad in die Kurve?
Nein, wenn Räder glitschen, gibts Schräglage ohne daß der
Fahrer sich
verlagert hätte, was Deine Prämisse war.
> > c) Ja. Leg Dich zur Seite
>
> Mach ich immer,wenn ich eine Kurve fahren will.
Immer? So ein Zweiradfahrer pendelt mit seinem Fahrzeug immer unter dem
Systemschwerpunkt. Man kann Kurven fahren, wo die Schwerpunktverlagerung
innerhalb dieser Grenzen bleibt: Sehr enge, sehr langsam gefahrene
Kurven, Wendemanöver.
> >> -hat nichts mit dem Antrieb zu tun.
> >
> > Nein, gilt nur für Beharrungsfahrt. Ändere v(Antrieb) bei
r=const,
> > ändert sich Zentripetalbeschleunigung a quer(v), ändert
sich Krängung
> > als Resultierende von a quer und g.
>
> Was ist eine Beharrungsfahrt?
Fahrt, bei der in einer Geschwindigkeit beharrt wird.
> >> Und ein Ruder hat ein Motorrad auch nicht.
> >
> > Ja.
>
> Weshalb man mit einem Motorrad-Antrieb,im Gegensatz zum Schiffsantrieb
nicht
> die Fahrtrichtung ändern kann.
Gib in einer Kurve Gas, daß das Hinterrad durchdreht, die Fahrtrichtung
wird sich ändern, ohne den Lenker zu bewegen.
> >> Beim getauchten U-Boot ist das Produkt aus Bootsgewicht und
Auftrieb
> >> gleich
> >> null
> >
> > Nein, die Summe der Vektoren. Skalar- oder Vektorprodukt sind
> > irreführend.
>
> Dass die Summe der Vektoren null ist,ist für den L.I. dafür
ausreichend,das
> Boot als eingependelt zu melden.
Warum also ein Produkt?
> >>- deshalb schwebt es im Wasser
> >
> > Ja.
>
> Na,also.
> >
> >> und der Schwerpunkt bleibt der gleiche.
> >
> > Gleich zu was?
>
> Wie der zum Zeitpunkt nach dem erfolgreichen Einpendeln des Bootes.
Daß kein Unterschied zwischen getauchtem und getauchtem Schwerpunkt
besteht, ist nicht überraschend, davon warst Du ausgegangen:
| Beim getauchten U-Boot ist das Produkt aus Bootsgewicht und Auftrieb
| gleich null- deshalb schwebt es im Wasser und der Schwerpunkt bleibt
| der gleiche.
Daß ein Unterschied zwischen getauchtem und nicht getauchtem Schwerpunkt
besteht, ist dann überraschend, wenn er als "gleich" bezeichnet
wird.
> >> Ein das getauchteBoot krängendes( zur Seite neigendes)
Drehmoment kann
> >> m.E.aus der auf das gelegte Ruder wirkende Propulsionskraft
resultieren.
> >
> > Jain, kann, muß aber nicht.
>
> Tut es aber solange die Propulsionskraft wirkt,d.h.solange der Propeller
> dreht..
Nein, muß nicht, FdW ohne Propellerschub reicht aus: man Segelboot. Der
Propellerschub erzeugt am Ruder sicher ein gewünschtes Giermoment. Er
kann, muß aber nicht, außerdem ein Nickmoment erzeugen
(Höhenunterschied
zwischen Vortriebs- und Widerstandskraft, der idR. weggetrimmt wird).
Der Propeller als Teil des Antriebsstrangs erzeugt außerdem ein
Rollmoment (Drehmomentabstützung der Maschine, wird idR. weggetrimmt).
> >> Der Turm des U-Bootes könnte dem-ähnlich wie die
Rückenflosse eines
> >> Fisches- eine stabilisierende Karft entgegensetzen.
> >
> > Jain, könnte, müsste aber berechnet und beim Trimm
berücksichtigt
> > werden.
>
> Ich gehe davon aus,dass die Schiffbauer das für die Tauchfahrten
berechnet
> und berücksichtigt haben.
Das ist eine Langfassung von k.A.
> >> Gleich -wie bei allen Verdrägern-ob aufgetaucht oder
getaucht,würde diese
> >> Krängung dann entgegengesetzt der Ruderlage eintreten.
> >
> > Nein, das Turmprofil wirkt als Tragfläche: Anderer
Anstellwinkel, andere
> > Kraft, anderes Rollmoment (vgl. Wolfgangs posting zur Schiebekurve).
>
> Hätte ein U-Boot-Turm ein a- symetrisches Tragflächenprofil
würde es
> getaucht von allein schwerlich geradeaus fahren.Mit dem symetrischen
> Turmprofil mag es bei engen,schnellen Kurvenfahrten anfangs zum
Kreisinnern
> hin krängen,
Wann und warum hört "anfangs" auf?
> jedoch gänzlich ohne Turm würde die dann nur verbliebene
Röhre
> wohl durchkentern.
Warum nimmst Du an, daß nur der Turm das U-Boot aufrecht hält? Auch
Zylinder können exzentrische Schwerpunkte haben.
Ich halte Deine Einlassungen und Argumente für wenig erbaulich, Detlef,
und klinke mich deshalb aus; tschüß.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an
Bord, Törnberichte
Schräglage bei U-Booten?
"Matthias Voss" schrieb im Newsbeitrag
news:fisda4$rfh$01$1@news.t-online.com...
>
> Du vergleichst Ã
Schräglage bei U-Booten?
D.Harms wrote:
>
> "Matthias Voss" schrieb im
Newsbeitrag
> news:fisda4$rfh$01$1@news.t-online.com...
>
>>
>> Du vergleichst Ã
Schräglage bei U-Booten?
D.Harms wrote:
>
< snip >
>>>> Stimmt. Die Schräglage wird durch ein
(unbewuÃźtes) kurzes Lenken in
>>>> *Gegenrichtung* mit ev. Verbindung einer
Schwerpunktverlagerung
>>>> ausgelöst
>
> ...*unbewuÃźtes kurzes Lenken* sollte man beim Motorradfahren
lieber
> vermeiden weil das mit der Schwerpunktverlagerung dann nicht klappt.
>>
>>> Um die Schwerpunktverlagerung kommt der Motorradfahrer in keinem
Fall
>>> herum.
>>
>> Aber sicher. Er kann kerzengerade in der Linie der Maschine bleiben.
>
> Nur dann kommt er nicht durch die Kurve.
Klar kommt er. Früher nannte man das "guten Fahrstil"
(Knie am Tank).
Heute müssen die Knie am Boden schleifen
>> Lesetip:
>> Fahrdynamik von Motorrädern, Automobiltechnische
Zeitschrift, Autor. Dr.
>> Aloexander Mühlfeldt.
>
> Nichts gegen den Herrn Doktor; Seinen Theorien zum Motorradfahren
möchte
> ich meiner Gesundheit zuliebe dennoch nicht folgen weil ich
> denke:.*Theorie ist,wenn alle Bescheid wissen und nichts funktioniert.
> Praxis ist,wenn alles funktioniert und keiner weiÃź,warum*. Mir
ist ganz
> wohl bei dem Gedanken bisher heil durch alle Kurven gekommen zu sein,auch
> wenn ich nicht genau weiÃź,warum.
>
Ich habe auch Motorrad gefahren. Und ja, man kommt hervorragend durch die
Kurven, auch wenn man wie angeklebt an der Maschine hängt.
Sieht nur nicht so "dynamisch" aus wie das "Verlagern des
Schwerpunkts".
Auch wenn dies Vorteile "Re: maximale Kurvengeschwindigkeit" hat. Es
ist vom
Sicherheitsstandpunkt her allemal besser, sich nicht wie ein Ã
Schräglage bei U-Booten?
Matthias Voss wrote:
> D.Harms wrote:
>
>> Nein. Die Schr
Schräglage bei U-Booten?
Patrick Kibies wrote:
> Matthias Voss wrote:
>
>
>>D.Harms wrote:
>>
>>
>>>Nein. Die Schräglage ist nötig weil die Räder
glitschen. (Täten sie das
>>>nicht, bestünde kein Bedarf den Schwerpunkt zu verschieben).
>>
>>Also hier wird es komisch. Sicher haben alle Räder mehr oder
>>weniger Schlupf, aber das hat genau Nichts mit der
>>Schräglage zu tun.
>
>
>
> Halt. Diese Aussage war von mir. Herr Harms kann nur nicht quoten.
> Und das bezieht sich darauf, dass wenn Räder keinen Schlupf
hätten sondern
> ideale Haftreibung mit der Straße zeigten, wäre es unnötig
Schräglage
> herzustellen, weil es egal wäre, ob der resultierende Vektor aus
> Zentrifugalbeschleunigung und Gravitation durch die Aufstandfläche
liefe,
> da würde nix rutschen, höchstens kippen.
Ich glaube nicht, dass so jemand ernsthaft fahren würde.
Sogar mein Hund hat sich im Auto in Kurven in Schräglage
gelehnt. Ohne Schlupf.
>>Oder hast du beim Burnout Schräglage?
>
>
> Freilich nicht.
>
>
>>
>>>Wie soll ich sonst in die Kurve kommen?
>>
>>Ich rate, am besten zu Fuss.
>
>
> Wenn der obige Satz nicht für Idealbedungungen formuliert wäre
(wie auch
> ausgewiesen...).
Nicht kippen halte ich für eine Mindestbedingung. Insofern
ist das Postulat von Schlupf als notwendige Bedingung zur
Herstellung von Schräglage unsinnig. Bzw. nicht nur
insofern, sonder überhaupt.
>>>Kann man nicht? Oh. Dann bastel mal einen Stoppie, drehe dabei das
Krad
>>>um 90° und setze das angetriebene Hinterrad wieder auf. Woher
kommt nun
>>>die richtungsändernde Kraft?
>>
>>Das geht ein einfachsten durch Powerslide in Kurven, wie
>>Barry Sheene das als erster demonstriert hat. Dazu braucht
>>man keinen Affentanz.
>
>
> An sowas denkt der gemeine Radfahrer nicht, der kann keinen Powerlide.
Bei Glätte schon.
Gruß,
Matthias