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Schräglage bei U-Booten?

Autor: "D.Harms"

"HC Ahlmann" schrieb im Newsbeitrag
news:1i8nv5y.1rmy6rg1hz9qj3N%hc.ahlmann@gmx.de...
> D.Harms wrote:
>
>> "HC Ahlmann" schrieb im Newsbeitrag
>> news:1i8ma9f.1enm5l61awggogN%hc.ahlmann@gmx.de...
>
>
>
>>>
>
> Du offenbarst einen Mangel an naturwissenschaftlichem Wissen gepaart mit
> unglaublicher Ignoranz, Detlef, Du bist ein Troll.

Und du ein technischer Eunuche.
>
>> > Wohin leitet die Motorgrundplatte ab?
>>
>> Sie bleibt ganz einfach da.
>
> Prima. Die Momentenreste werden dann mit dem Spannungsabfall entsorgt?

Wenn du so willst,ja.
>
>> Deine Logik:Läuft der Motor krängt das Schiff und man muß trimmen.Steht
>> der
>> Motor braucht man nicht zu trimmen.
>
> Nicht meine Logik, sondern die Eulers: Gibt der Motor
> Drehmoment(enstrom) ab, muss das Motorfundament ein Gegenmoment
> aufbringen, der das Schiff krängt. Die Krängung muß nicht weggetrimmt
> werden, es ist aber häufig gewünscht.

Erzählst du das etwa deinen Mitseglern?
>
>> Ich halte die Lösung mit der Motor-Grundpaltte für einfacher.
>
> Geh spielen: "Einfach ist genial" ist ein Irrtum.

Bis jetzt konnte ich mit dem Irrtum ganz gut leben.
>
>> > Zurück zum topic: Bei Segelbooten wird die Krängung durch Winddruck
>> > nicht weggetrimmt.
>>
>> Warum nicht?
>
> Auf den meisten Segelbooten gibt es keine ausreichenden Möglichkeiten,
> um die Krängung vollständig aufzuheben (wegzutrimmen), aber in einzelnen
> Klassen wird ausgeritten oder werden Trapeze, Ausleger (Liberia) oder
> Trimmtanks (Volvo Ocean 60) genutzt.

Warum erzählst du vorher etwas Anderes?

Vorschlag:Bleib in deiner Bordküche und erzähle deinen Gästen,dass es in der
Schiffsbetriebstechnik üblich sei, Mechanik im Motorbetrieb algebraisch
anzugehen,dass U-Bootfahrer von Archimedes gar nichts halten und
Motorradfahrer noch viel weniger von Newton und dass sie alle eigentlich
froh sein sollten,dass es dich gibt. Nur wunder dich nicht, wenn eines Tages
keiner mehr kommt,in der Befürchtung,dass du das Segelboot wegen Krängung
genauso gegentrimmen könntest,wie du es unterstellst,dass es Motorschiffen
täglich geschieht.
P.S.Das*Munterbleiben*laß mal lieber.

Gruß,
Detlef



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Wilk Morski



Schräglage bei U-Booten?

Autor: "D.Harms"

"Matthias Voss" schrieb im Newsbeitrag
news:fj6tb5$ee0$03$3@news.t-online.com...
> D.Harms wrote:
>
>>
>> "Matthias Voss" schrieb im Newsbeitrag
>> news:fj65ik$u03$03$1@news.t-online.com...
>>
>>> D.Harms wrote:
>>>
>>>
>>>
>>>>>> c) Auftrieb und Bootsgewicht sind dem Betrag nach gleich,
>>>>
>>>>
>>>>
>>>> wenn es an der Oberfläche schwimmen soll muß der Auftrieb größer sein.
>>>
>>>
>>> Ok. Angenommen, er sei 500 N größer. Jetzt ist aber Mittwoch abend, und
>>> die Frau des Kapitäns kommt an Bord, um Proviant für den Zwischensauftag
>>> zu bringen.
>>> Geht das Schiff nun unter?
>>
>>
>> Wenn Frau mit Proviant>500N ja.
>
> Soso.
> Zweiter Teil der Frage:
> Wieviel Freibord hatte das Schiff, bevor sie kam?

Wenigstens nicht viel.
>
Gruß,
Detlef



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Rud1ger Sch1erz

Oliver Höfgen writes:

> Und wie macht man das dann mit Beiwagen? Nach der Theorie kann man
> damit nur Kurven in einer Richtung fahren...

Aha! Das führte dann zur Erfindung der Q-Wende.

Cheers,
Rudiger



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Thomas Erstfeld

Jörg W. Kremer schrieb:
> Thomas Erstfeld schrieb:
>
>>> "Fast aufrecht" heißt gekrängt, nicht aufrecht.
>>
>> In Relation zu dem, was Du so unter schöner Krängung verstehst,
>> entspricht meine fast weggetrimmte Krängung eher dem Aufrechtsegeln. ;-p
>
> Worunter fallen denn nun meine 30°-45° Schräglage mit dem Kat?

Fastkenterung. Und es sollte bei dir eher 45° bis 80° heißen. ;-))

Gruß
Thomas



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Uwe St?ckel

hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) wrote:

>Du offenbarst einen Mangel an naturwissenschaftlichem Wissen gepaart mit
>unglaublicher Ignoranz, Detlef, Du bist ein Troll.

oder eine Hausfrau...
;o)



Schräglage bei U-Booten?

Autor: hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann)

Thomas Erstfeld wrote:

> Viel schwieriger ist es für Anfänger in der Praxis, auch mit genauer
> GPS-Position, die Einfahrt zu versteckten Buchten zu finden. Die sieht
> man manchmal erst im letzten Moment.

Erzähl mehr.

> Und ohne GPS und nur mit Koppelnavigation wird das dann noch spannender.
> ;-))

Die Übung im notwendigen Unterscheiden von etwa 3 Millionen
Blaßblaugrüntönen kommt ganz schnell: Finnland, 1992, dreiwöchige
Wanderfahrt Visuvesi-Tampere-Hämeenlinna.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/>; Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Ignatios Souvatzis

HC Ahlmann wrote:

> Nein, auch nach Reffen krängt ein Segelboot noch. Angestrebt wird eine
> maßvolle Krängung

Kommt aufs Boot an. Ich bin mal als Vorschoter auf einem H-Boot
Rheinwochenmeister geworden, dessen Skipper bei Schwachwind alle 2m
den Gewichtstrimm hat ändern lassen, um sicherzustellen, dass jedes
Böchen von 0.5 Bft optimal in Vortrieb umgesetzt wird.

Andere Boote mögen da anders sein - z.B. sind manche Jollen (etwa
Optimisten) nicht nur gekrängt schmaler als aufrecht, sondern auch
noch länger.

-is



Schräglage bei U-Booten?

Autor: Thomas Erstfeld

HC Ahlmann schrieb:
> Thomas Erstfeld wrote:
>
>> Viel schwieriger ist es für Anfänger in der Praxis, auch mit genauer
>> GPS-Position, die Einfahrt zu versteckten Buchten zu finden. Die sieht
>> man manchmal erst im letzten Moment.
>
> Erzähl mehr.

Geschehen vor einigen Jahren in Kroatien. Der Skipper wollte uns eine
schöne, kleine Bucht zeigen, die laut Karte eine sehr schmale Einfahrt
mit einer unmittelbar anschließenden S-Kurve im weiteren Verlauf hatte.

Mit GPS ja eigentlich kein Problem, insbesondere da auch noch eine
Burgruine die Einfahrt kennzeichnen sollte. An der Stelle, wo die
Einfahrt laut GPS sein sollte, war aber nur dichter Wald zu sehen und
natürlich keine Burgruine (die war inzwischen überwuchert).

Erst sehr dicht (und damit meine ich wenige Meter) unter Land war die
Einfahrt zu erkennen. Aber die dahinter liegende Bucht war wirklich
traumhaft.

>> Und ohne GPS und nur mit Koppelnavigation wird das dann noch spannender.
>> ;-))
>
> Die Übung im notwendigen Unterscheiden von etwa 3 Millionen
> Blaßblaugrüntönen kommt ganz schnell: Finnland, 1992, dreiwöchige
> Wanderfahrt Visuvesi-Tampere-Hämeenlinna.

Johannes und ich hatten in Griechenland viel Spaß mit unseren
polarisierenden Sonnenbrillen. Damit kann man schön die flachen Stellen
erkennen, die ansonsten unsichtbar waren.

Gruß
Thomas