Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Jan Löhndorf wrote:
> Moin moin!
> Ich habe gerade erfahren, dass ich ab nächster Saison endlich einen
> Liegeplatz in einem sehr schönen Hafen in der Nähe meines
Wohnortes
> bekommen werde. :-)
>
> Es gibt nur ein "Problem": Die Box ist die letzte in der Reihe
und hat
> nur einen Heckpfahl. Dieser ist nicht etwa mittig oder so, er ist ganz
> normal an Backbord. Der Steuerbord Pfahl fehlt einfach. Ich schätze,
> weil es sonst für die letzten Schiffe am Quersteg zu eng wäre.
>
> Hat jemand damit Erfahrung? Wie mache ich das Schiff am besten fest?
> Eine möglichst stramme Sorgleine zur Nachbarbox und ein extra Fender
> ist ein Muss, denke ich. Richtig "fest zurren" kann ich das
Schiff
> auch nicht, weil es doch einen recht starken Wind bedingten Tidenhub
> gibt.
> Gruß und danke für jeden Tipp,
> Jan
Die Situation trifft man öfters an, besonders als Gastlieger.
Ich bringe immer eine Spring von (in diesem Falle: Steuerbord) achtern an den
Steg aus.
Manchmal muss auch die Mitschiffsklampe reichen. Wenn man einen Punkt am Steg
erwischt der möglichst weit weg vom Schiff ist, klappt das gut.
Gruss Dieter
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Jan Löhndorf wrote:
> Als Gastlieger für ein paar Tage, wenn man auch meist an Bord ist,
ist
> das ganz sicher eine gute Lösung. Aber wenn man das Schiff mit gutem
> Gewissen auch mal ein paar Wochen "alleine lassen" will???
Frag doch mal den Hafenmeister, wie er sich das vorstellt. Besonders
sympathisch hört sich die Situation nicht an, finde ich.
W.
--
Non disperdere il vetro nellambiente.
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Jan Löhndorf wrote:
> Moin moin!
> Ich habe gerade erfahren, dass ich ab nächster Saison endlich einen
> Liegeplatz in einem sehr schönen Hafen in der Nähe meines
Wohnortes
> bekommen werde. :-)
>
> Es gibt nur ein "Problem": Die Box ist die letzte in der Reihe
und hat
> nur einen Heckpfahl. Dieser ist nicht etwa mittig oder so, er ist ganz
> normal an Backbord. Der Steuerbord Pfahl fehlt einfach. Ich schätze,
> weil es sonst für die letzten Schiffe am Quersteg zu eng wäre.
>
> Hat jemand damit Erfahrung? Wie mache ich das Schiff am besten fest?
> Eine möglichst stramme Sorgleine zur Nachbarbox und ein extra Fender
ist
> ein Muss, denke ich. Richtig "fest zurren" kann ich das Schiff
auch
> nicht, weil es doch einen recht starken Wind bedingten Tidenhub gibt.
>
> Gruß und danke für jeden Tipp,
> Jan
Ein Ende vom Spibaum am Heckpfahl, den hinten quer an ne
Boje(Fender), und nach unten ein Grundgewicht?
Zur Not das Grundgewicht vom Heckpfahl durch eine versenkte
Querstrebe gegen querzug stabilisieren.
Gruß,
Matthias
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Jan Löhndorf schrieb
[...]
> Hat jemand damit Erfahrung? Wie mache ich das Schiff am besten fest?
> Eine möglichst stramme Sorgleine zur Nachbarbox und ein extra Fender
ist
> ein Muss, denke ich. Richtig "fest zurren" kann ich das Schiff
auch nicht,
> weil es doch einen recht starken Wind bedingten Tidenhub gibt.
Könntest Du ein Wasserrohr mittschiffs in den Grund spülen?
Gruß
Peter
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Jan Löhndorf schrieb:
> Es gibt nur ein "Problem": Die Box ist die letzte in der Reihe
und hat
> nur einen Heckpfahl. Dieser ist nicht etwa mittig oder so, er ist ganz
> normal an Backbord. Der Steuerbord Pfahl fehlt einfach. Ich schätze,
> weil es sonst für die letzten Schiffe am Quersteg zu eng wäre.
Ich sehe da kein Problem. Dein Schiff ist diagonal fest durch die
Verbindung Steuerbord Steg-Schiff und Backbord Schiff-Heckpfahl.
Zusätzlich wird es durch die Verbindung Backbord Steg-Schiff an
Drehbewegungen gehindert. Eventuell wäre es sinnvoll, die
Festmacherleine zum Heckpfahl schon weiter vorlicher als am Heck
anzuschlagen, damit Dein Schiff nicht schräg in der Box liegt. Das passt
schon.
In meiner Box habe ich vorne den Steg und seitlich einen schmalen
Schwimmsteg, ohne Heckpfähle. Da ich einerseits nicht möchte, dass
mein
Schiff ständig in die Fender gedrückt wird, es andererseits achtern
aber
keine weitere Bedestigungsmöglichkeit als diesen Schwimmsteg gibt (was
die Befestigungspunkte angeht, ist das ja durchaus mit Deiner Situation
vergleichbar), wende ich schon seit einiger Zeit das obrige Prinzip an
und hatte bisher keine Probleme damit. Das funktioniert auch mit ein
wenig lose in den Festmacherleinen. Der einzige Nachteil ist, dass Dir
Dein Festmacher zum Heckpfahl nicht durchscheuern darf.
MfG
Martin
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
On Wed, 12 Dec 2007 16:14:01 +0100, Jan Löhndorf
wrote in de.rec.sport.segeln:
>Moin moin!
>Ich habe gerade erfahren, dass ich ab nächster Saison endlich einen
>Liegeplatz in einem sehr schönen Hafen in der Nähe meines
Wohnortes
>bekommen werde. :-)
Hallo Jan,
laß mich raten, der Hafen fängt mit Mö- an und hört mit
-berg oder
-ort auf. Im *orter Hafen gibt es diese Situation vorne bei den Optis
schon lange. Da nimmst Du eine Spring von Stb. mittschiffs und legst
sie mehr oder weniger dwars an die Mauerkante. Irgendwas zum
Festtüdeln findet sich. Zusätzlich zur Achterleine legst Du entweder
noch eine Spring von der Bb.-Seite mittschiffs zum Pfahl und bändselst
den Bug dann etwas weiter von Deinem letzten Zweipfahlnachbarn, also
zum Land hin, fest. Dei Boot hängt also eher zwischen Bugleine und
Spring, die Heckleine verhindert nur ein Wegschojen des Hecks bei
Westwind. Die Nummer mit der Mooringtonne läuft da eher nicht. Bei
Westwind hast Du da eh kein Problem, Du mußt, wenn es die Stelle ist,
nur gegen Ostwind sichern. Nord und Süd sind egal.
Einziges Problem - diese Spring wird a) von kleinen Spielpersonen, b)
von diesem Alter entwachsenen, aber mental nicht viel
weiterentwickelten Hafenbenutzungspersonen einschl. Eltern von
optisegelnden Varianten von a), c) von regelmäßig einfallenden
um-die-Wette-Seglern los-, aber nicht wieder festgemacht. Dagegen
hilft geschickte Knoten-, Ketten- oder Weidezaunderivatgestaltung.
Die Idee, eine Streckleine vom Pfahl zum Steg zu ziehen und das Boot
mit zwei Spieren, die wie zwei Pfeile auf einer Flitzbogensehne
einerseits auf dieser Streckleine lasten, auf der anderen Seite
elaschtisch mti Bug- und Heckklamp Deines Bootes verbunden sind, lockt
zumindest scharenweise Neugierige an Deinen Liegeplatz und macht Dein
Boot zum meistfotografierten an der Förde.
Der Mö-orter Hafenmeister ist ein ganz netter, der hilft Dir ggf. echt
gut - schließlich hat er jahrelang in der Hochsee-Bergung gearbeitet.
In Mö-berg müßte das analog arbeiten.
Wenn Du in *ort den letzten Außenplatz an Steg 1 oder 2 hast, geht die
Nummer mit der Streckleine, daran das Boot, ggf. mit über eine Rolle
laufenden Gewichten, seitwärts fixieren.
Gruß,
U.
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
Moin,
Hülfe, die Kielä wiedä.
Grüße,
Matthias
Ulrich G. Kliegis wrote:
> On Wed, 12 Dec 2007 16:14:01 +0100, Jan Löhndorf
> wrote in de.rec.sport.segeln:
>
>
>>Moin moin!
>>Ich habe gerade erfahren, dass ich ab nächster Saison endlich
einen
>>Liegeplatz in einem sehr schönen Hafen in der Nähe meines
Wohnortes
>>bekommen werde. :-)
>
>
> Hallo Jan,
> laß mich raten, der Hafen fängt mit Mö- an und hört
mit -berg oder
> -ort auf. Im *orter Hafen gibt es diese Situation vorne bei den Optis
> schon lange.
> Der Mö-orter Hafenmeister ist ein ganz netter, der hilft Dir ggf.
echt
> gut - schließlich hat er jahrelang in der Hochsee-Bergung
gearbeitet.
>
> In Mö-berg müßte das analog arbeiten.
>
> Gruß,
> U.
Liegeplatz mit nur einem Heckpfahl
On Fri, 14 Dec 2007 11:57:36 +0100, Jan Löhndorf
wrote in de.rec.sport.segeln:
>
>Gruß und danke für die "Insider"-Tipps
Naja, nach 33 Jahren Liegeplatz in dem Hafen soll das wohl. Der Rest
mal beim Bier? (->PM)