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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Dirk Thierbach

Eike Rathke wrote:
> Ich hab schon oefter gehoert, dass mit Ingwer gute Erfahrungen gemacht
> wurden.

Kann ich bestaetigen -- hat bei mir besser funktioniert als
irgendwelche Kaugummis gegen Seekrankheit (deren Markennamen ich nicht
mehr weiss). Allerdings brauche ich es auch nur bei staerkerem
Seegang, und nach einiger Zeit gewoehne ich mich auch daran.

Ein Mitsegler, der wesentlicher empfindlicher war, hatte sich spezielle
Armbaender mitgenommen, die auf irgendwelche Punkte am Handgelenk Druck
ausueben. Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber ihm scheint es
zumindest geholfen zu haben.

- Dirk



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Wilk Morski



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Ulrich G. Kliegis

On Sun, 16 Mar 2008 00:22:49 +0100, Peter Köhlmann
wrote in de.rec.sport.segeln:


>Allerdings waren sie üblicherweise auch nicht seekrank, also hilft es. Und
>jemand "etwas schläfrig" ist allemal besser geeignet, irgendwelche Dinge an
>Bord zu tun als jemand "reichlich seekrank"

Für den Fall, daß eine dieser Schlafmützen kurzfristig nach dem
Überbordgehen noch einmal wach wird, oder auch minder schwere
Ereignisse, würde ich als Bootsführer auf jeden Fall die mir
bekanntwerdende Einnahme dieser Medikamente, die mvuM für den Gebrauch
auf einem Segelboot ungeeignet sind, im Logbuch vermerken und ggf.
auch von einem Dritten bestätigen lassen, um etwaigen späteren
Haftungsansprüchen Dritter etwas entgegensetzen zu können. In Kenntnis
der im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen ist die Einnahme grob
fahrlässig, wenn nicht vorsätzlich zu nennen, wenn es zu einem Ausfall
kommt.

Würden diese Medikamente bei einem Autofahrer nach einem Unfall
festgestellt werden, wäre sein Haftpflichtversicherungsschutz mit
Sicherheit futsch.

Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit ist, sich auf eine schwere
Steinbank im Schatten einer holsteinischen Dorfkirche zu setzen und
dort abzuwarten, bis das Schlimmste (die Zeit der Reise) vorüber ist.

Gruß,
U.



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Marc Heusser

In article ,
Ulrich G. Kliegis wrote:

> Für den Fall, daß eine dieser Schlafmützen kurzfristig nach dem
> Überbordgehen noch einmal wach wird, oder auch minder schwere
> Ereignisse, würde ich als Bootsführer auf jeden Fall die mir
> bekanntwerdende Einnahme dieser Medikamente, die mvuM für den Gebrauch
> auf einem Segelboot ungeeignet sind, im Logbuch vermerken und ggf.
> auch von einem Dritten bestätigen lassen, um etwaigen späteren
> Haftungsansprüchen Dritter etwas entgegensetzen zu können. In Kenntnis
> der im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen ist die Einnahme grob
> fahrlässig, wenn nicht vorsätzlich zu nennen, wenn es zu einem Ausfall
> kommt.
>
> Würden diese Medikamente bei einem Autofahrer nach einem Unfall
> festgestellt werden, wäre sein Haftpflichtversicherungsschutz mit
> Sicherheit futsch.

Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
Von grober Fahrlässigkeit zu sprechen dürfte schlicht falsch sein.
Etwas gegen die Seekrankheit zu tun ist im Gegenteil verantwortungsvoll.

Was sicher wichtig ist bei der Einnahme eines solchen Medikaments, ist,
auf Alkohol vollständig zu verzichten, denn dann kann der Effekt
tatsächlich ausgprägt werden.

Das von mir genannte Präparat aus der Schweiz enthält übrigens auch noch
Koffein, was der unter Nebenwirkungen genannten "gelegentlichen leichten
Müdigkeit" entgegenwirkt.

Ich würde mal meinen, dass sowohl schon eine leichte Seekrankheit, als
selbst der Genuss eines einzigen Glases alkoholischer Getränke über
Stunden vermutlich die Reaktionsfähigkeit wesentlich mehr herabsetzt als
ein solches Präparat.

Wie bei jedem Medikament gibt es Unterschiede in der Reaktion einzelne
Menschen. Manche Menschen mögen den Müdigkeitseffekt stärker haben, und
dann empfiehlt sich eine andere Methode.

Jeder muss selbst finden, was hilft. Am besten mit einem auch auf See
erfahrenen Arzt suchen. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die
gegen Brechreiz helfen (sogenannte Antiemetika).
Abgesehen von den von anderen bereits genannten nichtmedikamentösen
Mitteln und Verhaltensweisen.

Hoffe, das hilft.

Marc

--
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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann)

Marc Heusser wrote:

> Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
[...]
> Am besten mit einem auch auf See erfahrenen Arzt suchen.

Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/>; Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Marc Heusser

In article ,
hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) wrote:

> Marc Heusser wrote:
>
> > Das scheint mir eine etwas dogmatische Haltung.
> [...]
> > Am besten mit einem auch auf See erfahrenen Arzt suchen.
>
> Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
> dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.

Wenn ich eine Aussage als etwas dogmatisch bezeichne - lehne ich damit
den Menschen, Arzt oder seine Aussage generell ab?
Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der betreffende Patienten
gegenüber so argumentiert - die Newsgroup ist da vermutlich anders.

Gruss

Marc

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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: wolko 08@arcor.de (Wolfgang K0mmerell)

HC Ahlmann wrote:

> Sehr viel Vertrauen scheinst Du, Marc, aber nicht in Aussagen einer
> dieser Ärzte zu haben, wenn Du sie gleich als dogmatisch ablehnst.

*lol*

"Sie baden gerade Ihre Hände drin!" ;-)

W.



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Reinhard Greulich

Marc Heusser schrieb am Sun, 16 Mar 2008 13:14:16 +0100:

> Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, =
Neurologie
> oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.

Es ist halt rezeptpflichtig - das hei



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Marc Heusser

In article ,
Reinhard Greulich wrote:

> Es ist halt rezeptpflichtig - das heißt, es ist genau so vorgesehen,
> dass niemand es ohne vorherige Beratung mit einem Arzt anwenden
> sollte. Ich halte es auch nicht für eine gute Idee, dies durch Einkauf
> im Ausland oder andere Tricks zu umgehen, wenn man meint, Bedarf zu
> haben.

Ohne Beratung würde ich auch nicht empfehlen - wie bei allen
Medikamenten.
In der Schweiz war es mindestens bis vor wenigen Jahren nicht
rezeptpflichtig.
Allerdings kommt es ebenfalls vor, dass bewährte Medikamente (dieses
hier gehört dazu, es ist/war schon lange auf dem Markt) aus rein
finanziellen Überlegungen in einem Markt nicht mehr verkauft werden
(sprich, man verkauft lieber neuere, teurere, obwohl nicht immer
bessere).
Da habe ich dann weniger Hemmungen, diese bei Bedarf auch im nahen
Ausland zu kaufen, wenn es geht.
Weiss jemand, warum Meclozin in Deutschland aus dem Verkehr gezogen
wurde?

Gruss

Marc

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