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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Tobias Trappe

Eike Rathke schrieb:
frischen Ingwer halbe halbe mit Knoblauch
> gemischt gerieben an Lammfleisch sowieso ;-)
>
Ich persönlich meide Lokale, wo irgendwelche Sachen AN irgendwelchen
anderen Sachen serviert werden. Aber die Mischung
Ingwer/Knoblauch/Lammfleisch klingt prinzipiell erst mal nicht ganz
verkehrt.

Tobias



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Wilk Morski



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Tobias Trappe

Dirk Thierbach schrieb:

> Ein Mitsegler, der wesentlicher empfindlicher war, hatte sich spezielle
> Armbaender mitgenommen, die auf irgendwelche Punkte am Handgelenk Druck
> ausueben. Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber ihm scheint es
> zumindest geholfen zu haben.
>
Dran glauben hilft - immer!

Tobias



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Martin Fenster

Marc Heusser schrieb:

> - Stugeron (Präparat), Inhaltsstoff Cinnarizin (ebenfalls wie oben
> suchen)
>
> HTH
>
> Marc
>

Hallo,
Präparate mit Cinnarizin sind zumindest als Monopräparate nicht mehr in
Deutschland erhältlich.
Es gibt also wenig Alternativen:
- die oben bereits erwähnten Scopodermpflaster
- Vorteil: machen nicht müde
- Nachteil: wirken nicht sofort, sondern erst nach 24 Stunden
--> am besten vor Reiseantritt aufkleben
verschriebungspflichtig
- "Reisetabletten"
- Vorteil: frei verkäuflich
wirken innerhalb von ca. 1-2 Stunden
- Nachteil: können müde machen
- "Superpep" (R) Reisekaugummi:
- Vorteil: wirkt noch schneller als Tabletten
(gleicher Wirkstoff)
Wirkung setzt innerhalb von ca 30 - 60 Minuten ein
Müdigkeit nicht so stark ausgeprägt
- Nachteil: Müdigkeit (s. o.), Geschmack nicht jedermanns Sache

MfG
Martin



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Eike Rathke

* Tobias Trappe, 2008-03-16 14:57 UTC:
>> frischen Ingwer halbe halbe mit Knoblauch
>> gemischt gerieben an Lammfleisch sowieso ;-)
>>
> Ich persönlich meide Lokale, wo irgendwelche Sachen AN irgendwelchen
> anderen Sachen serviert werden. Aber die Mischung
> Ingwer/Knoblauch/Lammfleisch klingt prinzipiell erst mal nicht ganz
> verkehrt.

Das AN ist hier woertlich zu nehmen. Ordentlich halbe-halbe geriebenen
Ingwer mit Knoblauch in einem Moerser oder mit einem anderen
Mantschwerkzeug zu Brei verarbeiten, ein paar tropfen Wasser zugeben bis
die Konsistenz eine Paste erreicht ist. Dann die Paste dick AN die
Lammfleischwuerfel bringen. Im Idealfall werden diese fast EINgehuellt,
vorausgesetzt die Paste ist ausreichend in der noetigen Konsistenz
vorhanden. Die so vorbereiteten Brocken ein einem Topf geschmort bilden
ein wunderbare Basis fuer indische Gerichte, mit Garam Masala, Kurkuma,
Koriander etc.

Eike

--
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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Eike Rathke

* Eike Rathke, 2008-03-16 16:42 UTC:
> bis die Konsistenz eine Paste erreicht ist.
> [...]
> Brocken ein einem Topf geschmort bilden ein wunderbare Basis

Ich kaufe ein r und verschiebe ein e.

Eike

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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Wolfgang Broeker

Tobias Trappe schrub[tm]:
> Ich persönlich meide Lokale, wo irgendwelche Sachen AN irgendwelchen
> anderen Sachen serviert werden.

Nun ja, das ist Dir unbenommen, aber der Anitiv ist ein festes Element
der Speisekartenterminologie. Dein Grundsatz erspart Dir viel Geld,
hält Dich aber auch von etlichen guten Restaurants fern.

Gruß - Wolfgang
--
*** Wat brüllt de Storm? De Minsch isn Worm! ***
*** Wat brüllt de See? n Dreck is he! ***
*** Spruch aus Nordfriesland ***
*** Sun, 16 Mar 2008 19:06 +0100 ***



Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Marc Heusser

In article ,
Martin Fenster wrote:

> Marc Heusser schrieb:
>
> > - Stugeron (Präparat), Inhaltsstoff Cinnarizin (ebenfalls wie oben
> > suchen)
...
> Präparate mit Cinnarizin sind zumindest als Monopräparate nicht mehr in
> Deutschland erhältlich.

In der Schweiz inzwischen neben dem Originalhersteller sogar als
Generikum von zwei verschiedenen Herstellern erhältlich ...

> Es gibt also wenig Alternativen:

So unterschiedlich kann es sein in Nachbarländern - ihr seid nicht zu
beneiden.

Gruss

Marc

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Kein Postadoxin mehr - was nu

Autor: Ralf

In einer Veröffentlichung hat der Ltd. Schiffsarzt einer brit. Kreuzfahrtreederei (s)eine Statistik zu Seekrankheit und Behandlungsbedarf aufgemacht - es wurden weit mehr ärztliche Interventionen durch die Mittelchen gegen See/Reisekrankheit ausgelöst als durch die Erkrankung selbst.
Scopolamin-Pflaster sollten nicht überdosiert werden (auch nicht prophylaktisch "lieber zwei geklebt als Übelkeit").
Cinnarizin (enthalten in Arlevert) hat weniger unerwünschte Wirkungen, aber:
Müdigkeit wird durch alle Antivertiginosa hervorgerufen.

Die Psyche spielt bei Übelkeit und Schwindel eine große Rolle, daher auch die Wirksamkeit von Magnetarmbändchen und ähnlich wirkenden Goodies -- und die Bereitschaft ziemlich viele unerwünschte Wirkungen auf sich zu nehmen.

Auf kleineren Schiffen hat es sich bewährt, für Übelkeit anfällige Mitfahrende mit Aufgaben an Deck zu befassen. Aber das ist auch nicht immer möglich.


Marc Heusser wrote:
> Das Medikament ist eher der Hausarztmedizin, inneren Medizin, Neurologie
> oder Psychiatrie zuzuordnen als der Chirurgie.
Mir ist nicht ganz klar, ob Du das nur als "Spitze" so formuliert hast.
Vor der (Haupt-) Facharztweiterbildung wird für alle die gleiche Pharmakologie gelehrt, ist eines der klinischen Kern-Grundlagenfächer. Nicht nur Allgemeinmediziner und Nervenärzte behandeln Übelkeit, Höhenangst, Schwindel, Seekrankheit - auf vielen Schiffen fahren Chirurgen mit.

> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der betreffende Patienten
> gegenüber so argumentiert - die Newsgroup ist da vermutlich anders.
Das kann durchaus so sein. Da wäre er nicht der einzige...

-r.
--
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety
deserve neither liberty nor safety. -- Benjamin Franklin, 1759