Mal wieder: GOLF VON ADEN
04. April 2008, 21:07 Uhr
GOLF VON ADEN
Piraten kapern französische Luxusjacht
Seeräuber haben vor der somalischen Küste eine französische
Luxusjacht in ihre Gewalt genommen: Medienberichten zufolge nahmen die
Piraten sämtliche 30 Besatzungsmitglieder als Geiseln. Passagiere waren
nicht an Bord der Jacht. Über mögliche Lösegeldforderungen
wurde zunächst nichts bekannt.
Paris - Der Dreimaster "Le Ponant" war Medienberichten zufolge von
den Seychellen Richtung Mittelmeer unterwegs, als er im Golf
von Aden überfallen wurde. Seeräuber hätten von zwei Schiffen
aus die Yacht überfallen und die Besatzung gefangen genommen,
berichtete der französische Sender Info Radio am Freitag.
Die Piraten kaperten das Kreuzfahrtschiff vor der somalischen Küste und
brachten die Besatzung in ihre Gewalt, berichte der
britische Rundfunksender BBC. Passagiere seien nicht an Bord der "Le
Ponant" gewesen, teilte die französische Reederei CMA CGM
mit.
Der französische Premierminister Francois Fillon verurteilte die Kaperung.
Das Verteidigungs- und Außenministerium seien
mobilisiert, um so rasch wie möglich zu handeln, sagte der Regierungschef
bei einem Besuch in Brüssel. Er äußerte die Hoffnung auf
eine rasche Freilassung der Geiseln.
Die "Le Ponant" ist 88 Meter lang und verfügt über vier
Decks. Auf dem der Luxus-Yacht gibt es zwei Restaurants. Das Schiff kann
64 Passagiere aufnehmen.
Die Küste Somalias ist berüchtigt für
Piratenüberfälle: im vergangenen Jahr wurden dort mehr als zwei
Dutzend Schiffe gekapert.
Auch Patrouillenboote der US-Marine schrecken die meist schwer bewaffneten
Täter nicht ab. Erst vor wenigen Wochen hatten Piraten
einen dänischen Frachter gegen eine hohe Lösegeldzahlung aus ihrer
Gewalt entlassen. Somalische Behörden hatten damals kritisiert,
die Zahlung von Lösegeld ermutige nur neue Fälle von
Seeräuberei.
amz/dpa/Reuters/AP
http://www.ferries-croisieres.com/images/cip/photo CIP/cip
ponant 2.jpg
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Stephan Badow schrieb:
> Paris - Der Dreimaster "Le Ponant" war Medienberichten zufolge
von den
Mein Gott. Das Ding sieht ja furchtbar aus. Wie ein Kreuzfahrtschiff,
auf das man - weil man sie gerade übrig hatte - drei Maste geklatscht hat.
Tschö,
Stefan
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Stefan Savelsberg schrieb am Sat, 05 Apr 2008 10:42:34 +0200:
> Mein Gott. Das Ding sieht ja furchtbar aus.
In der Tat. Wenn nicht die Besatzung in Gefahr w
Mal wieder: GOLF VON ADEN
"Stephan Badow" wrote in
news:ft74qb$rfa$00$1
@news.t-online.com:
> Piraten kapern französische Luxusjacht
Leider ohne Herrn und Frau Sarkozy an Bord...
Cornelia
--
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"Stephan Badow" schrieb im
Newsbeitrag
news:ft74qb$rfa$00$1@news.t-online.com...
> Der französische Premierminister Francois Fillon verurteilte die
Kaperung.
mehr kann ja offenbar weder frankreich noch europa tun
gegen kriminelle und terroristische und sonstige banden.
was machen die seefernaufklaerer, die awacs, die uav, die uboote,
die satelliten, die abhoerer, die ach-so-modernen fregatten etc.
fuer zig milliarden europaeischer steuergelder eigentlich ?
die welt und europa laesst sich von kriminellen banden vorfuehren,
die 2dutzendfach loesegelder fuer jede schiffsgroesse erpressen,
und nennt ihre selbstverliebte schutztruppe trotzdem "soldaten".
irgendwann wachen diese klimaanlagen-see-rambos auf,
und sehen sich im netz der piraten am mast hochgezogen.
ne kleine einheit blackwater jungs mit gummibooten
waere mit sicherheit effizienter, billiger und abschreckender
als die offenbar unfaehige einsatztruppe am horn von afrika
ccp
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Claus C. Plaass schrieb:
[...]
> ne kleine einheit blackwater jungs mit gummibooten
> waere mit sicherheit effizienter, billiger und abschreckender
> als die offenbar unfaehige einsatztruppe am horn von afrika
Auch die hätten keine Chance. Es hat schon seinen Grund, dass sich die
Amerikaner seinerzeit von dort zurückgezogen haben ...
Gruß
Abdul
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Claus C. Plaass wrote:
> ne kleine einheit blackwater jungs mit gummibooten
> waere mit sicherheit effizienter, billiger und abschreckender
> als die offenbar unfaehige einsatztruppe am horn von afrika
Die Blackwater-Jungs hätten die Passagiere niedergeknallt,
das Boot versenkt und die Piraten entkommen lassen.
Wenn man "unfähig" und "Blackwater" in einem Satz
verwendet,
sollte die Zuordnung schon stimmen.
.m.
--
Jürgen Ernst Günther
Wenn man beim Segeln eine offene Bierdose an sein Ohr
hält, kann man das Meer rauschen hören...
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Juergen Ernst Guenther schrieb:
> Die Blackwater-Jungs hätten die Passagiere niedergeknallt,
> das Boot versenkt und die Piraten entkommen lassen.
Hauptsache, es knallt ordentlich.
Mir stellt sich aber die Frage, was der "Anti-Terror"-Einsatz nicht
zuletzt der Bundesmarine da unten überhaupt für einen Sinn hat.
Tschö,
Stefan