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Stromversorgung für Navi

Autor: Siegfried Schmidt

Hallo Olaf,

> Das ist falsch gedacht.

Der Eindrzuck mag mit der Gewöhnung an PDAs zu tun haben, die das nicht
können. Eine Unzulänglichkeit wurde zum Feature erklärt und Krücken wie
parallele Datenhaltung durch Synchronisation wurden zum Drehpunkt der
Softwareausstattung, gleichzeitig zu dessen Achillesferse, was jeden BS-
Wechsel irgendwo zum Risiko macht und einen Irrgarten an
Softwareabhängigkeiten erzeugt hat.

> Niemand will wirklich ernsthaft telefonieren
> indem er sich einen PDA ans Ohr haelt.

Ich hab damit keine Probleme, immer noch besser als zwei Kisten in die
Tasche zu stecken die das gleiche abdecken. Wenn, dann nehme ich ein
Notebook zusätzlich mit, weil Displayfläche und Tastengröße durch nichts
zu ersetzen sind.

> Und man will vielleicht auch
> mal was in seinen Daten/Adressen nachschlaegen waehrend man
> telefoniert.

Dafür können die Teile alle freisprechen und es gibt Headsets für jeden
Geschmack und Farbe.

> Und man wird sich etwas komisch fuehlen wenn man bei der
> PDA Nutzung sieht wie der Ladezustand nach unten geht wenn man weiss
> das damit auch das Handy ausfallen wird.

Dann dreht man die Beleuchtung niedriger oder wechselt von WLAN auf
Mobilfunk und schon sackt er langsamer ab. Und wenn es zu schnell geht
braucht man einen neuen oder grösseren Accu.

> Daher ist es viel klueger wenn man ein kleines Handy in der Tasche hat
> und der PDA ueber Bluetooth darueber ins Netz geht wenn es mal sein
> muss.

Wenn das der PDA selbst kann, kann man parallel im Netz sein und
telefonieren. Da unterwegs kein heimischer PC in der Nähe ist, sind
aktuelle Daten nur im Netz zu finden, d.h. die Verbindung muss sowieso
stehen. Direkt am Rechner etwas zu zeigen geht auch nicht anders.

Ein PDA ist nicht mehr ein Anhängsel des Heim-PCs, er wird durch
Kommunikationsverbindungen aller Art zum eigenständigen System und
Verbindungsmaschine für den Rest. Da etwas absichtlich wegzulassen was
aktuelle Hardware glücklicherweise endlich kann bringt nur Nachteile,
schlimm genug dass die Software den Möglichkeiten weit hinterherhinkt.

Ein Linux auf aktueller Hardware, die aufgepeppt mit etwas mehr RAM und
einen USB-Host-Anschluss. Damit wäre ich schon glücklich.


Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx



Stromversorgung für Navi

Autor: Wilk Morski



Stromversorgung für Navi

Autor: Cornelia Schneider

Siegfried Schmidt wrote in
news:frituf.erp.ln@shiva.my-fqdn.de:

> Ich hab damit keine Probleme, immer noch besser als zwei Kisten in die
> Tasche zu stecken die das gleiche abdecken. Wenn, dann nehme ich ein
> Notebook zusätzlich mit, weil Displayfläche und Tastengröße durch nichts
> zu ersetzen sind.

Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde auf
keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen Gerät haben
wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch unbequemer wäre.

Cornelia

--
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Stromversorgung für Navi

Autor: Cornelia Schneider

Siegfried Schmidt wrote in
news:frituf.erp.ln@shiva.my-fqdn.de:

> Ich hab damit keine Probleme, immer noch besser als zwei Kisten in die
> Tasche zu stecken die das gleiche abdecken. Wenn, dann nehme ich ein
> Notebook zusätzlich mit, weil Displayfläche und Tastengröße durch nichts
> zu ersetzen sind.

Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde auf
keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen Gerät haben
wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch unbequemer wäre.

Cornelia

--
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Stromversorgung für Navi

Autor: Thomas Erstfeld

Cornelia Schneider schrieb:
>
> Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
> Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde auf
> keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen Gerät haben
> wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch unbequemer wäre.

Wenn du jetzt noch Bargeld in verschiedene Währungen mit dir herum
trägst, bist du eindeutig eine gefährliche Terroristin und gehörst in
dieses amerikanische Ferienlager auf Kuba.

Außerdem kannst Du froh sein, dass die deutsche Marine dein Boot nicht
einfach so versenkt (siehe anderen Thread).

SCNR ;-))

Gruß
Thomas



Stromversorgung für Navi

Autor: "Paul Lenz"

Erst mal vielen Dank für die reichhaltigen Reaktionen.
Ich versammele hier mal mehrere Antworten.

1.) Na klar sind Solarzellen plus Akku das Optimum, aber ich
ließ schon erkennen, dass mir Solarzellen zu teuer sind, also
sind mir Solarzellen plus Akku erst recht zu teuer.

2.) Nein, mein Boot hat keine Beleuchtung. Es handelt sich um
mein Banana-Boot (http://www.lenz-online.de/banana.htm)
und im Juli wird es in Finnland sowieso nicht dunkel.

3.) Den Stromverbrauch habe ich echt gemessen. Es handelt
sich um einen Dell Axim X30 mit GPS-Maus über Bluetooth.
Ich habe schön gewartet, bis der Akku voll war, damit ich nicht
den Ladestrom mit messe. Wenn er gerade die Landkarte scrollt,
braucht er ca. 300 mA, ansonsten weniger. Den Stromverbrauch
der GPS-Maus schätze ich auf 100 mA.

4.) Ich würde das Ding schon gern ununterbrochen laufen lassen,
weil ich meine Fahrt mitloggen möchte.

5.) Es läuft dann wohl auf eine Autobatterie hinaus (ein Gel-Akku
ist mir auch zu teuer). Das mit dem Querstellen will ich gern
beherzigen, aber mein Boot krängt sowieso kaum.

6.) Wichtigste Frage im Augenblick: welche Kapazität? Ich habe
gelesen, die Spannung einer Zelle soll nicht unter 1,8 Volt fallen.
Ist die angegebene Kapazität eines Akkus die Kapazität, die
man ausnutzen kann, bis die 1,8 Volt erreicht sind, oder wird die
Kapazität angegeben, die in einem Akku steckt, bis er absolut
leer ist? Und: wenn ich nur 5 Volt brauche, reicht da nicht ein
6-Volt-Akku, oder sollten es doch lieber 12 Volt sein? Bei
letzterem würde ja der Spannungsregler die Hälfte der Kapazität
nur in Wärme umsetzen.


"Falk Willberg" schrieb:

> In den schwedischen Schären haben wir nur Tonnen gezählt. Bei teilw. 20m
> Fahrwasserbreite und immer nur Felsen, nie Sand unterm Kiel, kann GPS
> ziemlich nutzlos sein.

Ich denke überhaupt nicht daran, Fahrwasser zu befahren.
Ich will meine Ruhe und keine Bugwellen von anderen Booten.


> Möglichkeit 3: Ich bringe einen GPS-Empfänger mit und erledige die
> Navigation. Segeln und kochen kann ich auch ;-)

Tut mir leid, aber wenn ich meine gesamte Ausrüstung an Bord
habe incl. Zelt und Schlafsack, müsstest Du schon nebenher
schwimmen :)

Paul Lenz



Stromversorgung für Navi

Autor: Siegfried Schmidt

Hallo Cornelia,

> Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
> Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde
> auf keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen
> Gerät haben wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch
> unbequemer wäre.

Da hab ichs ja gut, ich bin nicht wichtig genug für 3 Rufnummern. Also 3
Kästen gespart...

Bezüglich des Notebooks würde ich dir sofort beistimmen wollen, allein
die grausame Umgebung spielt halt nicht mit.

Hast du schonmal jemand in einer vollbesetzten S-Bahn mit einem Notebook
ernsthaft arbeiten gesehen? Die ich gesehen habe, incl. mir selbst,
machten das genau einmal und nie wieder. Aber mit dem PDA funktionierts,
weil sowieso der halbe Zug auf dem Handy herumdrückt und der Nachbar
ruhig zappeln kann.

Es funktioniert mit dem PDA auch, wenn man gar nicht damit gerechnet hat
etwas Zeit zu haben - weil man ihn dabeihat oder irgendwo helfen muss
auch wenn man keine Tasche mitschleppt. Und deswegen ist es gut dass er
so viel wie möglich kann - weil er genau *in dem Moment* das Notebook
ersetzen muss. Dass ers insgesamt ersetzt - davon ist er weit entfernt.



Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx



Stromversorgung für Navi

Autor: Siegfried Schmidt

Hallo Cornelia,

> Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
> Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde
> auf keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen
> Gerät haben wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch
> unbequemer wäre.

Da hab ichs ja gut, ich bin nicht wichtig genug für 3 Rufnummern. Also 3
Kästen gespart...

Bezüglich des Notebooks würde ich dir sofort beistimmen wollen, allein
die grausame Umgebung spielt halt nicht mit.

Hast du schonmal jemand in einer vollbesetzten S-Bahn mit einem Notebook
ernsthaft arbeiten gesehen? Die ich gesehen habe, incl. mir selbst,
machten das genau einmal und nie wieder. Aber mit dem PDA funktionierts,
weil sowieso der halbe Zug auf dem Handy herumdrückt und der Nachbar
ruhig zappeln kann.

Es funktioniert mit dem PDA auch, wenn man gar nicht damit gerechnet hat
etwas Zeit zu haben - weil man ihn dabeihat oder irgendwo helfen muss
auch wenn man keine Tasche mitschleppt. Und deswegen ist es gut dass er
so viel wie möglich kann - weil er genau *in dem Moment* das Notebook
ersetzen muss. Dass ers insgesamt ersetzt - davon ist er weit entfernt.



Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx



Stromversorgung für Navi

Autor: Joerg

Siegfried Schmidt wrote:
> Hallo Cornelia,
>
>> Tjo. Ich habe (und brauche) drei Mobiltelefone (drei verschiedene
>> Rufnummern und also SIM), einen PDA und ein Subnotebook. Und ich würde
>> auf keinen Fall das alles, auch nicht teilweise, in einem einzigen
>> Gerät haben wollen, das wesentlich störanfälliger und ergonomisch
>> unbequemer wäre.
>
> Da hab ichs ja gut, ich bin nicht wichtig genug für 3 Rufnummern. Also 3
> Kästen gespart...
>
> Bezüglich des Notebooks würde ich dir sofort beistimmen wollen, allein
> die grausame Umgebung spielt halt nicht mit.
>
> Hast du schonmal jemand in einer vollbesetzten S-Bahn mit einem Notebook
> ernsthaft arbeiten gesehen? Die ich gesehen habe, incl. mir selbst,
> machten das genau einmal und nie wieder. Aber mit dem PDA funktionierts,
> weil sowieso der halbe Zug auf dem Handy herumdrückt und der Nachbar
> ruhig zappeln kann.
>
> Es funktioniert mit dem PDA auch, wenn man gar nicht damit gerechnet hat
> etwas Zeit zu haben - weil man ihn dabeihat oder irgendwo helfen muss
> auch wenn man keine Tasche mitschleppt. Und deswegen ist es gut dass er
> so viel wie möglich kann - weil er genau *in dem Moment* das Notebook
> ersetzen muss. Dass ers insgesamt ersetzt - davon ist er weit entfernt.
>

Wenn so Sachen wie OrCad oder Eagle darauf laufen wuerden, haette ich
auch einen.

--
Gruesse, Joerg

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