Ostsee Anfang Oktober
Moin zusammen,
unser Törn auf der Ostsee ist gerade zuende gegangen.
Nach Beginn am Donnerstag mit einem kurzen Schlag von Heiligen- nach
Lemkenhafen zwecks Fischpfanne im Restaurant Meeresfrieden -das an
diesem Tag geschlossen und bei nächsten Versuch äußerst lustlos
war-,
sind wir bei 2 bis 4 Bft aus S-SW nach Kiel und haben Uli ein Bier
spendiert; Olaf wurde es zu spät.
Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter Kulisse
für ein drss-Treffen (5 regulars, 4 lurker). Olaf war der Weg zu weit
und zu naß.
Zwecks geselliger Runde bei lecker Fisch fuhren wir dann mit zwei Booten
in gut halbstündigem Abstand nach Lemkenhafen; auch an diesem Tag hatten
wir guten Wind zum Segeln um 5 aus West und konnten auch mal Backbordbug
ausprobieren. Ging. Regen gabs heftig aber nur während des Anlegens.
Dort versüßten den Wirtsleuten der Kapitänsstube den letzten
Tag der
Saison als wir unangemeldet zu zehnt auftauchten. Olaf fehlte
unbenachrichtigt.
Heute konnten wir recht entspannt ausschlafen, weil wir nur noch nach
heiligenhafen herüber mußten, bernhard, Ulrike und dieter hatten
noch
einen langen Schlag nach Kiel vor sich, dabei schlechte
Wettervorhersagen West 5, zunehmend 8 und Regen. Ich hoffe, sie sind
jetzt warm und trocken im Hafen. Olaf hat das eine oder andere Bier gut.
Die übrigen werden auch noch ihren Senf dazugeben.
Munterbleiben
HC
Ostsee Anfang Oktober
Ostsee Anfang Oktober
On Mon, 6 Oct 2003 19:59:09 +0200, hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann)
wrote in de.rec.sport.segeln:
>sind wir bei 2 bis 4 Bft aus S-SW nach Kiel und haben Uli ein Bier
>spendiert;
Es waren zwei. Weil ich trotteligerweise den Schluessel zu meinem
Boot, das nur wenige Meter entfernt lag, zu Hause vergessen hatte,
konnte ich von dort auch keinen Nachschub mehr holen. War aber lecker,
das Becks, nochmal vielen Dank. Und Sohn 1, der auch noch kurz an Bord
kam, aeusserte sich noch am Morgen danach staunend ueber die
weitlaeufige Halle mit Hopshoehe.
Gewoehnungsbeduerftig waren der sehr wackelige Bugkorb und die noch
weichere Befestigung der Relingstuetzen. Zur dynamischen Statik des
Gefaehrts wird Thomas oder HC sicher noch was mehr sagen.
Beeeindruckend fand ich die Geschichte vom an eine Alu-Schiene
geschweissten VA-Heckkorb (nicht auf diesem Toern, aber...)
>Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
>Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter Kulisse
Hat Euch also gefallen. Freut mich. Und war wohl dir optimale
Toerngestaltung.
>für ein drss-Treffen (5 regulars, 4 lurker). Olaf war der Weg zu weit
>und zu naß.
Ach was!
>Heute konnten wir recht entspannt ausschlafen, weil wir nur noch nach
>heiligenhafen herüber mußten, bernhard, Ulrike und dieter hatten
noch
>einen langen Schlag nach Kiel vor sich, dabei schlechte
>Wettervorhersagen West 5, zunehmend 8 und Regen.
Regen war und ist reichlich, der Wind drehte aber heute zusehends auf
SSW, es sollte also ein halbwegs ertraeglicher Schlag gewesen sein.
>Ich hoffe, sie sind
>jetzt warm und trocken im Hafen.
Und lassen hoffentlich morgen oder so mal von sich hoeren.
Gruss, und nochmal Dank fuers Bier :)!
U.
Ostsee Anfang Oktober
Ulrich G. Kliegis schrieb:
> Es waren zwei. Weil ich trotteligerweise den Schluessel zu meinem
> Boot, das nur wenige Meter entfernt lag, zu Hause vergessen hatte,
> konnte ich von dort auch keinen Nachschub mehr holen. War aber lecker,
> das Becks, nochmal vielen Dank. Und Sohn 1, der auch noch kurz an Bord
> kam, aeusserte sich noch am Morgen danach staunend ueber die
> weitlaeufige Halle mit Hopshoehe.
Das Bier war ein Jever und der Salon hatte gerade mal ausreichende
Stehhöhe und genug Sitzplätze. ;-)) (Stehhöhe um 2 Meter und
Sitzplätze
für 8 bis 10 Personen).
> Gewoehnungsbeduerftig waren der sehr wackelige Bugkorb und die noch
> weichere Befestigung der Relingstuetzen. Zur dynamischen Statik des
> Gefaehrts wird Thomas oder HC sicher noch was mehr sagen.
Die Statik ging so. Auf See war ein deutliches Knarren und Knarzen zu
hören. Sieben Tonnen Verdrängung für 13,40 Meter x 4,30 Meter
ist aber
auch nicht viel. Die SO 43 DS aus dem letzten Jahr war bei ähnlicher
Größe und etwas über 9 Tonnen Verdrängung deutlich
steifer.
Bugkorb und Relingsstützen sind auf den bisherigen Plastikcharteryachten
alle ähnlich gewesen und waren auf der Dufour eher noch stabil. Der
Bugkorb einer SO 42.2 die HC und ich heute noch etwas umgelegt haben, da
sie unsere Box versperrte, war deutlich wackeliger. Und auch die SO 43
DS aus dem letzten Jahr glänzte da nicht sonderlich.
> Beeeindruckend fand ich die Geschichte vom an eine Alu-Schiene
> geschweissten VA-Heckkorb (nicht auf diesem Toern, aber...)
Das war die alte Ovni 41 aus dem letzten Juli. Da hat ein besonderer
Kenner geschweißt. Da zwei Schweißnähte aufbrachen, konnten
wir schön
die krümeligen, an dünne Regenwürmer erinnernden
Schweißversuche
begutachten. Die Pflege und Wartung von Aluyachten ist Hobbyheimwerkern
somit nicht zu empfehlen. ;-))
>> Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
>> Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter
Kulisse
>
> Hat Euch also gefallen. Freut mich. Und war wohl dir optimale
> Toerngestaltung.
Ein Mitsegler beschwerte sich,dass wir nur eine halse und keine Wende
auf dem ganzen Törn gemacht haben. War wohl eine zu gute Törnplanung.
;-))
>> Heute konnten wir recht entspannt ausschlafen, weil wir nur noch nach
>> heiligenhafen herüber mußten, bernhard, Ulrike und dieter
hatten noch
>> einen langen Schlag nach Kiel vor sich, dabei schlechte
>> Wettervorhersagen West 5, zunehmend 8 und Regen.
>
> Regen war und ist reichlich, der Wind drehte aber heute zusehends auf
> SSW, es sollte also ein halbwegs ertraeglicher Schlag gewesen sein.
Hoffentlich. Selbst im Hafen von Heiligenhafen war es recht ruppig. Wenn
dort schon 5-6 Bft. waren, wird es draußen eher noch heftiger gewesen
sein.
> Gruss, und nochmal Dank fuers Bier :)!
Gern geschehen. Guten Freunden gibt man ein ..... Bier. ;-))
Gruß
Thomas
--
>4/3 Rum, den Rest zum Ganzen mit heißem Wasser und etwas Zucker
auffüllen.
Also fängst Du mit 4/3 Rum an und destillierst ab, bis Du 1/3 heißes
Wasser und Zucker über hast, was Du wegkippst. Und dann säufst Du das
Destillat. Seeleute sind schon hart drauf.
Ostsee Anfang Oktober
On Tue, 07 Oct 2003 00:22:27 GMT, Thomas Erstfeld
wrote in de.rec.sport.segeln:
>Ulrich G. Kliegis schrieb:
(was von Becks, was aber nicht stimmte, denn...)
>
>Das Bier war ein Jever
Es waren zwei Jever. Uuups, ja. Da gibt es aber auch eine
Untersuchung, die zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der Jever mit
Becks assoziiert. Geschmeckt hat es trotzdem, oder gerade!
...
>
>Gern geschehen. Guten Freunden gibt man ein ..... Bier. ;-))
Fortsetzung unausbleiblich :)
Gruss,
U.
Ostsee Anfang Oktober
Moin @ll,
nach ein paar wunderbaren Segeltagen sind auch wir nun wieder daheim.
"HC Ahlmann" schrieb im Newsbeitrag
news:1g2faki.1qg4iqkbzhj8sN%hc.ahlmann@gmx.de...
>
> Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
> Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter Kulisse
> für ein drss-Treffen (5 regulars, 4 lurker). Olaf war der Weg zu weit
> und zu naß.
>
Na ja, wir nehmen gern die Schuld auf uns, dass ihr Spaß hattet :-)
>
> Heute konnten wir recht entspannt ausschlafen, weil wir nur noch nach
> heiligenhafen herüber mußten, bernhard, Ulrike und dieter
hatten noch
> einen langen Schlag nach Kiel vor sich, dabei schlechte
> Wettervorhersagen West 5, zunehmend 8 und Regen. Ich hoffe, sie sind
> jetzt warm und trocken im Hafen. Olaf hat das eine oder andere Bier gut.
>
Entgegen aller Wettervorhersagen hatten wir eine herrliche Zeit und viel
Spaß beim Segeln.
Der letzte Schlag - Lemkenhafen nach Kiel-Schilksee - war
erwartungsgemäß
ruppig. Aber wir wussten ja, was auf uns zukommt. Es war sicher nichts für
Anfänger, aber für uns war es weder dramatisch noch spektakulär.
Anfangs
schien die Sonne und die Windstärken gingen von 5 Bft kontinuierlich hoch
auf ziemlich konstante 7 Bft, zeitweilig 8 Bft. Als es anfing zu regnen,
wurde es natürlich ungemütlicher und kälter. Deshalb gab es als
Anleger
einen Grog :-)
Den postings entnehme ich, dass alle viel Spaß hatten und deshalb
müssen wir
beim nächsten NRW-drss-Treffen mal über den Winter schauen.
Vielleicht lässt
sich ja so ein Törn noch mal wiederholen. Warum nicht mal in/nach Kiel
ansegeln????
Ach ja, ich habe von der Starlight ein paar Fotos geschossen, als sie gerade
in den Hafen von Lemkenhafen einfuhr. Wer - vorausgesetzt Crewmitglied ;-) -
die Bilder haben möchte, der/die möge sich bei mir melden.
--
Sportliche Grüße
Ulrike
Segeln und segeln lassen
Ostsee Anfang Oktober
Moin Uli,
"Ulrich G. Kliegis" schrieb im
Newsbeitrag
news:p5f3ovsab1s1f8vtvdfupnskt0opa0l2t3@4ax.com...
[Dieter, Bernhard, Ulrike]
>
> Und lassen hoffentlich morgen oder so mal von sich hoeren.
>
Sorry Uli, es kam nicht aus. Aber das holen wir nach.
--
Sportliche Grüße
Ulrike
Segeln und segeln lassen
Ostsee Anfang Oktober
On Tue, 7 Oct 2003 22:16:55 +0200, "Ulrike Scharfenberger"
wrote in de.rec.sport.segeln:
>> Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
>> Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter
Kulisse
>> für ein drss-Treffen (5 regulars, 4 lurker). Olaf war der Weg zu
weit
>> und zu naß.
>>
>
>Na ja, wir nehmen gern die Schuld auf uns, dass ihr Spaß hattet :-)
Zufaellig war ich bei dieser fundierten Entscheidungsfindung anwesend.
Angesichts der Wettervorhersagen sicher nicht verkehrt, wie ja auch
das Ergebnis zeigte. Zumindest fuer die Starlight waere die Rueckfahrt
am Montag von einem weiter entfernten Ausgangspunkt unprall gewesen
(unbeschadet der Qualifikation der Crew).
Und Spass hattet Ihr doch hoffentlich auch selbst. Dieters Boot ist ja
nun wirklich ueber alle Zweifel erhaben, wenn es auch aus diesem
Material ist, das sonst in aehnlicher Erscheinungsform bevorzugt zur
Verpackung kurzlebiger Sauermilchprodukte verwendet wird.
Schade, dass Zeit und Ort fuer ein Treffen nicht passten, aber das
kommt noch.
Gruss,
U.
Ostsee Anfang Oktober
Ulrike Scharfenberger schrieb:
>> Angestiftet von Bernhard und Ulrike segelten wir dann bei West 4 nach
>> Marstal und tranken unser Anlegebier bei Sonnenschein vor netter
Kulisse
>> für ein drss-Treffen (5 regulars, 4 lurker). Olaf war der Weg zu
weit
>> und zu naß.
>>
>
> Na ja, wir nehmen gern die Schuld auf uns, dass ihr Spaß hattet :-)
Ansonsten wären wir zur Schlei gesegelt und Olaf hätte seinen
Spaß und
ich ein weiteres Fischbrötchen (mit Matjes) bekommen. ;-))
> Entgegen aller Wettervorhersagen hatten wir eine herrliche Zeit und viel
> Spaß beim Segeln.
Das galt für uns natürlich auch uneingeschränkt.
> Der letzte Schlag - Lemkenhafen nach Kiel-Schilksee - war
erwartungsgemäß
> ruppig. Aber wir wussten ja, was auf uns zukommt. Es war sicher nichts
für
> Anfänger, aber für uns war es weder dramatisch noch
spektakulär. Anfangs
> schien die Sonne und die Windstärken gingen von 5 Bft kontinuierlich
hoch
> auf ziemlich konstante 7 Bft, zeitweilig 8 Bft. Als es anfing zu regnen,
> wurde es natürlich ungemütlicher und kälter. Deshalb gab es
als Anleger
> einen Grog :-)
Schön zu Hören, dass ihr gut angekommen seit.
> Den postings entnehme ich, dass alle viel Spaß hatten und deshalb
müssen wir
> beim nächsten NRW-drss-Treffen mal über den Winter schauen.
Vielleicht lässt
> sich ja so ein Törn noch mal wiederholen. Warum nicht mal in/nach
Kiel
> ansegeln????
Oder in Wilhelmshaven bzw. Hooksiel (kürzere Anfahrt). Ausserdem will
ich immer noch nach Helgoland, aber nie wieder nach Wangerooge
(zumindest nicht vor meinem 80sten Geburtstag ;-)).
> Ach ja, ich habe von der Starlight ein paar Fotos geschossen, als sie
gerade
> in den Hafen von Lemkenhafen einfuhr. Wer - vorausgesetzt Crewmitglied ;-)
-
> die Bilder haben möchte, der/die möge sich bei mir melden.
Siehe PM.
Gruß
Thomas
--
Nur die Harten kommen in den Garten,
die Weichen müssen Schiffe streichen.