Re: Erfahrung mit Dingen, die unterwegs zu bruch gehen
Im Artikel , Martin
schreibt:
>Die Geschichte ist nicht wahr, oder? Ich konnte mich vor Lachen beim
>Lesen kaum auf dem Stuhl halten.
>Ich, als typischer Vertreter der Fraktion "Charterpfuzzi" habe
schon
>einige Gegenstände erlebt, die die Leute selbst mitbrachten:
Ferngläser,
>Schwimmwesten, Hand-GPS, Klapp-Fahrrad, Grill ... Aber einen echten
>Anker? Den hat man eben mal so in der Hosentasche.
Na also, kennst dich doch aus als Pfuzzi:-)) Die Story ist uebrigens
verbuergt. Mein Liegeplatz ist direktemang gegenueber unserer
charterstation. Kriege ich immer mit was Freitagabend auf dem Steg
los ist. Was die Jungs und Maedels da so abladen. PHAENOMENAL.
Die denken anscheinend World War III staende vor der Tuer. Wofuer
die allerdings die ganzen Toillettenrollen brauchen ist mir irgendwie
ein Raetsel. Und das tollste. Wenn die nach ihrer Tour das Boot wieder
ausladen ist irgendwie immer mehr da als vorher. Mannomann.
Und bezueglich Anker. Erstens war das kein normaler Anker sondern
wie gesagt aus Nirosta. Son Ding ist glaube ich teurer als einer
mit Blattgoldauflage. Gehe mal stark davon aus die hatten ihre Namen
eingraviert.
Zuletzt kamen uebrigens welche die hatten ihr eigenes
Beiboot mit. Und bevor die den Steg unbegehbar machten mit ihrem
World War III Proviant pumpten die erst mal die gummiente auf.
Und zeitgleich bauten die Unterbeschaeftigten unter vorsitz ihres
Proviantmeisters ihr Lebensmittellager auf. Und es kam natuerlich
wie es kommen musste. Ein Teil der Scheisspapiernotration verschwand
im Hafenbecken. Glaube ein Kasten Bier war auch dabei. Bestes
Hafenkino also. Habe es mir erst mal mit DB und Chips im
Cockpit gemuetlich gemacht.
tach noch
Manfred
Re: Erfahrung mit Dingen, die unterwegs zu bruch gehen
Re: Erfahrung mit Dingen, die unterwegs zu bruch gehen
GMnch wrote:
> Die denken anscheinend World War III staende vor der Tuer. Wofuer
> die allerdings die ganzen Toillettenrollen brauchen ist mir irgendwie
> ein Raetsel.
Kann ich Dir sagen: Wenn man nicht viel nachdenken will, kauft man
Toilettenpapier in diesen 24-Rollen-Gebinden. Am Lokus hängt noch eine
angefangene Rolle vom Vormieter und die reicht erfahrungsgemäß fast
eine
Woche. Die Hafenklos haben doch meist eigenens Papier. So bleiben bei
der Abreise noch 23 Rollen übrig. Die werden dann in sämtliche
Klappen
und Nieschen der Nasszelle gestopft. Ich habe da schon Charterboote
erlebt...
Hinzu kommen: ca. drei angebrochene Flaschen Spüli, zwei Pakete Salz,
zwei Aldi-Multi-Gewürz-Sets, vier alte Spüllappen und gaaaanz hinten
in
den Bakskisten finen sich noch ein par angerostete DB aus drei
verschiedenen Brauereien... Im Kartentisch tummeln sich vier defekte
Taschenlampen, 5 abgebrochen Geodreiecke, div. zerknabberte Bleistifte,
verbogene Zirkel und jede Menge Hafenflyer.
Martin